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Hämorrhoiden nicht selbst behandeln

Wiesbaden Patienten sollten Hämorrhoiden nicht auf eigene Faust behandeln.

Der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) in Wiesbaden weist darauf hin, dass sich die Beschwerden durch Salben und Zäpfchen nicht dauerhaft abstellen lassen.

Nur wenn ein Arzt die Hämorrhoiden untersucht hat, sei eine zielgenaue Therapie möglich. Besonders bei Blut im Stuhl sei eine Untersuchung unerlässlich, um andere Krankheiten auszuschließen.

Um das Brennen und Jucken dauerhaft loszuwerden, empfiehlt der BDI die Hämorrhoiden durch Injektionen zu veröden oder mit Gummibändern abzuschnüren. Beide Verfahren seien schmerzfrei. Sind die Hämorrhoiden bereits in einem fortgeschrittenen Stadium, müssten sie eventuell wegoperiert werden.

Als Vorbeugung raten die Internisten dazu, viele Ballaststoffe in Form von Vollkornbrot, Müsli, Obst oder Gemüse zu sich zu nehmen und mindestens zwei Liter pro Tag zu trinken. So ließen sich Verstopfungen vermeiden. Wer nach dem Stuhlgang Wasser und Einmalwaschlappen oder abgepackte Feuchttücher ohne Zusatzstoffe zum Reinigen verwendet, schont außerdem seinen Analbereich. In Deutschland leidet jeder zweite Erwachsene ab 30 Jahren an Hämorrhoiden.

Weitere Informationen: www.internisten-im-netz.de

dpa-infocom


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