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Jagd auf Barça: Ouvertüre zum Milliardenspiel

Hamburg Auf dem Weg zum Gipfel des Kilimandscharo ist Chelsea-Besitzer und Hobby-Bergsteiger Roman Abramowitsch in Atemnot geraten, im Milliardenspiel Champions League soll Michael Ballack & Co. die Luft nicht ausgehen.

Nach dem fulminanten Saisonstart mit fünf Siegen in der Premier League eröffnet der FC Chelsea in der Königsklasse gegen den FC Porto die Jagd auf Titelverteidiger Barcelona. «Jetzt stimmen die Bedingungen, um es erneut anzugehen», sagte Trainer Carlo Ancelotti, der mit dem AC Mailand (2003, 2007) zweimal die wertvollste Trophäe im europäischen Clubfußball gewann.

18 nationale Titelträger kämpfen in der Spielzeit 2009/2010 um Millionen und die silberne Henkel-Trophäe. Dazu machen sich neben Chelsea und dem deutschen Rekordmeister FC Bayern München unter anderem das runderneuerte Real Madrid, der AC Mailand mit dem Brasilianer Ronaldinho oder auch Juventus Turin mit dem früheren Bundesliga-Star Diego auf den Weg, der erst im Finale am 22. Mai 2010 im Estadio Santiago Bernabeu in Madrid enden soll.

«Es war nie schwerer als heute, diesen Wettbewerb zu gewinnen», sagt Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge mit Blick auf die europäischen Schwergewichte. Der Schlager des ersten Spieltages steigt erst am Mittwoch, wenn im Duell der Meister Inter Mailand mit Samuel Eto'o Vorjahressieger Barça mit Zlatan Ibrahimovic empfängt. Der spektakuläre Angreifer-Tausch hatte neben Madrids millionenschweren Investitionen in der Sommerpause für Aufregung gesorgt. Und so wollen auch die «Königlichen», die 252 Millionen Euro in neue Spieler wie Weltfußballer Cristiano Ronaldo oder den Brasilianer Kaka investiert haben, erstmals seit 2002 wieder einen Königsklassen-Triumph feiern - mit einem Sieg im eigenen Stadion.

«Sie sind verdammt, diesen Pokal zu gewinnen, wenn man so viel Geld investiert, weil die Fans und auch die Öffentlichkeit sicherlich verlangen, nachdem Barcelona im letzten Jahr alles abgeräumt hat, dass Real Madrid analog das in diesem Jahr tut», sagte Rummenigge am Montag im Rahmen der Reise der Bayern nach Israel zu Maccabi Haifa.

«Unser Ziel ist es, die Champions League zu gewinnen», sagt Kaka, der mit Real beim Königsklassen-Debütanten FC Zürich antritt. Neben den Schweizern und dem VfL Wolfsburg dürfen auch AZ Alkmaar, Standard Lüttich, Rubin Kasan, Debreceni VSC, APOEL Nikosia und Stuttgart-Gegner Unirea Urziceni erstmals auf Champions-League- Niveau spielen. Mehr als eine Nebenrolle dürfte für die «Kleinen» kaum übrig bleiben. Auch für die Bayern und den VfB Stuttgart geht es mehr um das Aufbessern der Bilanz denn um realistische Titel-Chancen.

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) rechnet mit Brutto-Erlösen aus der Vermarktung von rund 1,09 Milliarden Euro. Dem Bundesliga- Trio ist ebenso wie den weiteren 29 Vorrunden-Teilnehmern eine Einnahme in zweistelliger Millionenhöhe garantiert. Eine neuerliche Erhöhung des Startgeldes beschert den Vereinen schon in der Gruppenphase mindestens 7,1 Millionen Euro an Prämien.

«In Europa sehe ich vier, fünf Mannschaften, die sich auf einem anderen Level bewegen», sagte Stefan Effenberg, Kapitän der Münchner Sieger-Mannschaft von 2001, am Montag bei einer Pressekonferenz des Champions-League-Senders Sky. Zu den «Großen» zählt er auch Vorjahresfinalist und 2008-Champion Manchester United, der bei Besiktas Istanbul gastiert. «Es ist wichtig, dass wir gegen Besiktas mit einem Sieg starten», mahnte ManU-Legende Bryan Robson.

Auch die italienischen Spitzenclubs Juventus Turin (gegen Girondins Bordeaux) und AC Mailand (bei Olympique Marseille) dürfen zur Ouvertüre am Dienstag ran. Juve muss dabei auf den so stark in die Saison gestarteten Diego wegen einer Muskelverletzung verzichten. Von Wolfgang Müller, dpa

dpa-infocom


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