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Barrichello: «Wird noch ein tolles Titelrennen»

Monza Mit einer Ein-Stopp-Strategie hat sich Brawn-GP beim Großen Preis von Italien eindrucksvoll zurückgemeldet.

Rubens Barrichello siegte vor seinem Teamkollegen Jenson Button. Durch diesen Erfolg hat der Brasilianer im WM-Kampf nur noch 14 Punkte Rückstand auf Button.

Wie geht es Ihnen nach Ihrem Sieg beim Großen Preis von Italien, dem dritten in Monza insgesamt?

Barrichello: «Fantastisch, super, unbeschreiblich. Das fühlt sich einfach toll an. Nach dem Überqueren der Ziellinie fehlten mir die Worte.»

Was war der Schlüssel zu dem Sieg?

Barrichello: «Die Ein-Stopp-Strategie war eine super Entscheidung. Die mit KERS fahrenden Konkurrenten nehmen einem am Start eh locker 20 Meter ab. Mein Start klappte gut. Heikki Kovalainen machte zwar Druck, aber ich konnte mich gut verteidigen. Meine gute erste Runde war die Basis für den Erfolg. Ich hatte eine tolle Geschwindigkeit und gute Bremsen.»

Haben Sie sich wegen Ihrer Probleme mit dem Getriebe Sorgen gemacht?

Barrichello: «Ich hab mir zu Beginn etwas Sorgen gemacht. Aber dann lief alles perfekt.»

Was rechnen Sie sich im WM-Kampf angesichts von nun noch 14 Punkten Rückstand auf Ihren führenden Teamkollegen Jenson Button aus?

Barrichello: «Das wird noch ein tolles Titelrennen. Ich muss an mein Limit gehen, alles versuchen. Meine Erfahrung hilft mir sicher auch. Aber wir dürfen auch die beiden Red Bull nicht vergessen. In Singapur und Brasilien sollte es erneut gut für uns laufen. In Japan könnte es etwas kältere Temperaturen geben, aber wir haben ein gutes Gesamtpaket.»

Was bedeutet es für Sie, nach der Zeit bei Ferrari, wo Sie sich Ihrem Teamkollegen unterordnen mussten, nun frei auffahren zu können?

Barrichello: «Es bedeutet viel. Ich kann mein wahres Ich zeigen. Aber Michael (Schumacher) hatte die besseren fahrerischen Fähigkeiten als ich. Ich hatte viel Spaß bei Ferrari und habe dort viel gelernt. Generell muss man immer an sich selbst glauben und für die sich bietenden Chancen dankbar sein.»

Aufgezeichnet von Elmar Dreher

dpa-infocom


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