Kirn Wenn in diesen Tagen das 150-jährige Bestehen der Rhein-Nahe-Bahn gefeiert wird, geschieht das nostalgisch mit Dampfsonderzügen und zwei Bahnhofsfesten in Bad Kreuznach und Idar-Oberstein. Erstaunlich: Der Kirner Bahnhof bleibt weitgehend „außen vor“, dient sozusagen nur als Durchgangsstation. Und das, obwohl Kirn über ein Jahrhundert lang eine durchaus größere Bedeutung für den Betrieb auf der Rhein-Nahe-Bahn hatte als die beiden Nachbarstädte.
Wie aber kam es, dass sich der Bahnhof Kirn - neben Bingerbrück - zum eigentlichen Eisenbahnzentrum an der Nahe entwickelte? Und wie hat alles begonnen? Darüber gibt unter anderem ein Aktenbestand im Kirner Stadtarchiv Auskunft. Den Beginn Kirner Eisenbahngeschichte kann man auf den 21. Juli 1856 datieren. An diesem Tag benachrichtigte der Königliche Kommissar für den Rhein-Nahe-Bahnbau in Kreuznach den Bürgermeister von Kirn, Storck, dass er den Geometer Ruprecht beauftragt habe, das für den Bahnbau erforderliche Gelände im Bereich der Stadt Kirn in Augenschein zu nehmen. Die Grundstückseigentümer sollten benachrichtigt werden.
Mehr zum Thema in der Kirner Zeitung.
Di, 15. Sep. 2009, 17:17 © Rhein-Zeitung & Rhein-Zeitung
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