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CDU verärgert über Grüne

Mainz Mit Verärgerung reagierte die CDU auf die Entscheidung der Mainzer Grünen, im Stadtrat zukünftig mit SPD und FDP zusammenarbeiten zu wollen. „Die SPD ist bei der letzten Kommunalwahl abgestraft worden für ihre Politik“, kommentierte CDU-Vorsitzender Wolfgang Reichel.

Mit der Entscheidung tragen die Grünen nun auch einen angeschlagenen Oberbürgermeister mit, sagte Reichel weiter. Gemeinsam mit Fraktionschefin Andrea Litzenburger kündigte er an: „Wir werden eine klare Oppositionspolitik betreiben.“.

Die Äußerungen der SPD, sich vom Kohlekraftwerk verabschieden zu wollen, bezeichnete Reichel als „reine Lippenbekenntnisse.“

Die Grünen wollten nun umgehend Koalitionsverhandlungen aufnehmen. Laut Grünen-Sprecher Günter Beck würden die etwa sechs Wochen dauern. Ein Ziel ist die Aufwertung von Bildung und Jugend in der Stadtpolitik.

Do, 22. Okt. 2009, 16:40 © Rhein-Zeitung & Rhein-Zeitung
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