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Reform der Unis: CDU stellt Antrag in Mainz

Rheinland-Pfalz Mit einem "Zehn-Punkte-Sofortprogramm gegen die Bolognakrise in Rheinland-Pfalz" reagiert die CDU-Landtagsfraktion auf die Kritik an der Hochschulreform und die Proteste von Studenten.

Die Hochschulen im Land müssten mehr Eigenverantwortung bei der Umsetzung der neuen Bachelor- und Masterstudiengänge erhalten, forderte die hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion, Simone Huth-Haage. "Der internationale Austausch ist durch die starre Struktur nicht möglich", ergänzte sie.

Pünktlich zum Semesterbeginn in der kommenden Woche will die CDU-Fraktion einen entsprechenden Antrag an die SPD-Landesregierung stellen. Darin wird die Einrichtung von "Clearingstellen" an den Hochschulen gefordert - sie sollen Anlaufstellen für Studenten sein. Der Antrag beinhaltet weiterhin das Ziel, die Zahl der Stipendiaten zu erhöhen und die Wirtschaft für Beteiligungen anzuwerben. "Die besten zehn Prozent sollen gefördert werden", sagte Huth-Haage.

SPD-Bildungsstaatssekretär Michael Ebling kritisierte den CDU-Antrag als unnötig. Die Forderung nach flexibleren Studienmodulen sei bereits im Entwurf der Hochschulgesetznovelle enthalten. Auch ein Stipendiensystem sei bereits seit 2005 etabliert.

RZO