Bad Kreuznach Die beiden Frostnächte am 19. und 20. Oktober haben im Weinbaugebiet an der Nahe ein regelrechtes Kataster gezeichnet: Man sieht trennscharf, wo die Frostlagen sind. Geschadet hat der Wink von Väterchen Frost indes nicht, denn die Traubenreife war schon weitgehend abgeschlossen.Die Weinlese im Naheland ist weitgehend abgeschlossen - in einigen Spitzenbetrieben werden noch Rieslingtrauben gelesen.
Der durchweg trockene Oktober ermöglichte es vor allem Winzern in den Höhenlagen, die Lese noch aufzuschieben. Dort war den Nebel morgens schon früher „verflogen“ und auch der erste Nachtfrost konnte nicht landen. Die Kaltluft floss vielmehr in die Tallagen und staute sich dort. Weil die physiologische Reife schon sehr weit fortgeschritten war, spielte das indes für die Traubenqualität kaum eine Rolle, sagt Weinbauberater Oswald Walg vom Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR).
Lesen Sie mehr dazu in der Donnerstagausgabe des Oeffentlichen Anzeigers.
Fr, 30. Okt. 2009, 20:17 © Rhein-Zeitung & Rhein-Zeitung
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