«Focus»: Zwei HSH-Nordbank-Vorstände müssen gehen
Hamburg - Der Aufsichtsrat der angeschlagenen HSH Nordbank will sich nach einem Bericht des Magazins «Focus» von den beiden Vorständen Peter Rieck und Jochen Friedrich trennen.
Beide sollen laut «Focus» bei den verlustreichen Geschäften «Omega 52» und «Omega 55» ihre Sorgfaltspflichten verletzt haben. Die Geschäfte hatten Wertberichtigungen von mehr als 500 Millionen Euro nach sich gezogen.
Grundlage für die geplante Auflösung der Vorstandsverträge sei ein Gutachten der Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer. Darin werde auch Vorstandschef Dirk Jens Nonnenmacher entlastet, der zum Zeitpunkt des Geschäfts «Omega 55» erst kurz in der Bank war.
dpa-infocom
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