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Porsche Boxster künftig auch als Spyder

Stuttgart Porsche bietet den Boxster künftig auch als Spyder an.

Die nach dem Basismodell und dem Boxster S dritte Variante des offenen Zweisitzers orientiert sich stilistisch am legendären «James-Dean-Porsche» vom Typ 550.

Der Spyder feiert seine Weltpremiere auf der LA Autoshow in Los Angeles (2. bis 13. Dezember 2009) und kommt im Februar auf den Markt, teilte der Sportwagenhersteller am Donnerstag in Stuttgart mit. Die Preise liegen etwa 17 000 Euro über dem Basismodell und beginnen bei 63 404 Euro.

Vom konventionellen Boxster unterscheidet sich der Spyder auf den ersten Blick durch sein leichtes Stoffverdeck, das nur als Sonnen- und Wetterschutz gedacht ist und sich wie ein Segel über die beiden Sitze spannt. Dazu gibt es eine neue, gestreckt wirkende Heckabdeckung mit Anklängen an den Supersportwagen Carrera GT und ein sportliches Interieur mit Schalensitzen und geänderten Verkleidungen.

Durch die neue Konstruktion speckt der Boxster knapp 100 Kilogramm ab und wird mit 1275 Kilogramm zum leichtesten Modell in der Porsche-Palette. Weil zudem der 3,4 Liter große Sechszylinder im Heck an Leistung zulegt und nun auf 235 kW/320 PS kommt, ist der optional mit Doppelkupplungsgetriebe bestückte Spyder schneller und sparsamer als andere Modellvarianten.

Den Spurt auf Tempo 100 schafft er in 4,8 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei offenem Verdeck bei 267 km/h. Den Verbrauch gibt Porsche mit 9,3 Litern an. Das entspricht einem CO2- Ausstoß von 222 g/km.

dpa-infocom



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