Eine Forschungsexkursion kann ganz schön aufregend sein: Zehn Schüler sind mit der Rhein-Zeitung und Fielmann nach Kiel gefahren, um dort im IFM-Geomar Meeresforschung live zu erleben. Fotos: Katrin Steinert, Stefan Schmidt
Nach der Busfahrt stand ein Flug von Köln-Bonn nach Hamburg an. Schüler Sascha Zils hatte gedrehte Ohrenstöpsel dabei, die den Druck beim Fliegen ausgleichen. Auf dem Rückflug brauchte er sie nicht mehr.
Die zehn Jugendlichen fotografierten im IFM-Geomar in Kiel wirklich alles, was still hielt.
In einem richtigen Institut für Meeresforschung, wie es das Kieler Leibniz-Institut ist, geht es natürlich auch Lebensformen in der Tiefsee. Clara Laub interessiert, wie Forscher arbeiten.
Nautische Instrumente. Auch die haben etwas mit Meeresforschung zu tun.
Bevor die Schüler am Institut selbst forschen durfen, galt es, sich erst einmal mit tehoretischen Fragen auseinanderzusetzen. Bislang sind lediglich ´5 Prozent der Meeresgründe weltweit untersucht. Es gibt also noch viel zu erforschen ...
Clara Laub und Inken Berg sind völlig fasziniert von den Seesternen. Unterm Mikroskop sehen sie rote kleine Punkte: die Augen der Meerestiere.
Schau mal einer an, wie die Meereswelt unterm Mikroskop aussieht.
Na Felix - was siehst Du da? Was möchstest Du Dir gerne unterm Mikroskop ansehen?
Der Seestern und Alina.
Die Unterseite der Seesterne zeigt viele winzige Ambulakralfüßchen - sie besitzen in der Menge eine enorme Saugkraft.
Alina möchte Meeresbiologin werden. Das weiß sie schon lange. Jetzt weiß sie es auch, was genau sie da zu tun hat.
Clara muss Geduld und Fingerspitzengefühl haben. So einfach lassen sich die Meeresbewohner nicht in die Petrischale befördern.
Heidi Gonschior hat schon einigen Studentenjahrgängen das Bestimmen von Meeresbewohnern beigebracht. Wäre doch gelacht, wenn Bernadette Vollmer und Sascha Zils das nicht hinbekämen.
Ein praktischer Tipp von der biologischen Mitarbeiterin: Wer seine Muscheln vom Strandurlaub nicht in der Schublade verstauben lassen will, der drückt sie einfach in Gipsmasse auf ein Brett. Fertig ist das Muschelbild.
Beim Mikroskopieren und Vorbereiten der Objekte braucht man Fingerspitzengefühl. Kein Problem für Robin. Er möchte später Tierpfleger oder Tierarzt werden.
Inken in Aktion: In einer Hand die Krabbe, in der anderen die Kamera.
Lisa-Marie Engel und Robin Smollich schauen etwas skeptisch. Ob das alles so richtig ist?
Mit Respekt hebt Sascha diesen Meeresbewohner aus dem Becken.
Anastasia Horbach (von links), Alina Köhler und Clara Laub finden das große Aquarium mit unzähligen Fischbecken einfach toll.
Weiter geht's zur nächsten Station im Aquarium.
Das Auqarium gefällt den Schülern. Hier können sie alle Tiere sehen, die auch in der Ostsee leben - direkt vor der Haustür des Leibniz-Instituts.
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Clara ist am Träumen.
Die Kamera stets zur Hand.
Unzählige Fische ...
Aha! Jetzt wissen auch Felix Kunz uns Kalvin Zimmermann, dass dieses Forschungsschiff gerade erst von einer Expedition zurückgekommen ist.
Vom großen Forschungsschiff ging's ab aufs kleine.
Jetzt geht es selbst aufs Wasser. Mit Heidi Gonschior an Bord kann gar nichts passieren ...
... gegen Regen und Schnee kann sie allerdings auch nichts ausrichten.
Wie salzig und sauer ist eigentlich die Ostsee?
Gelbe Zwerge: Trotz der Kälte erfahren die Schüler jede Menge über die Kieler Förde.
Miesmuscheln, Würmer, Seesterne. All das haben die Nachwuchsforscher aus der Kieler Förde geholt.
Vom Boden der Förde direkt an Deck: Mit einer sogenannten Dresche haben die Schüler Tiere und Pflanzen eingefangen. Diese Art der Seesterne haben sie bereits unterm Mikroskop betrachtet.
Endlich unter Deck. Sascha, Bernadette und Lisa-Marie werden im Rückblick sagen, dass die Bootsfahrt am besten war - trotz der Kälte.
Alle mal recht freundlich ...
Ja, Clara. Wo befindet sich die tiefste Stelle der Ozeane? Gut, dass der Meeresgeologe Dr. Robert Spielhagen die Antwort weiß. Die Geschichte der Ostsee erklärt der Wissenschaftler anhand eines zwei Meter langen Bohrkerns.
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Felix erörtert mit dem Wissenschaftler Spielhagen den Bohrkern der Ostsee. Matschig, sandig fein oder steinig. All diese Befunde erklären die letzte 12.000 Jahre der Ostsee.
Mit dem dem ersten bemannten Forschungs-U-Boot Jago können zwei Wissenschaftler bis zu 400 Meter tief tauchen. Kalvin schaute sich das Boot mal von Nahem an.
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17. November 2009