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Musik

Helge Schneider geht auf Tour

Berlin Helge Schneider hat es sich auf einem Berg Schokoladen-Goldtaler bequem gemacht und füttert Esel Lilly mit Möhren.

Die Esel-Dame, mit der Schneider am Donnerstag in Berlin posierte, wird ihn aber nicht auf seiner Tour begleiten.

Er wolle nur seine Nähe zu Tieren demonstrieren, sagte der Komiker und Jazzmusiker. «Ich habe einen starken Bezug zu Tieren - ich hatte mal Würmer.»

Am 18. Dezember startet der Allround-Künstler in Mülheim (Nordrhein-Westfalen) seine neue Tournee «Komm hier haste ne Mark!». Nach Stationen in Köln, Stuttgart, Leipzig und anderen Städten ist er vom 18. März bis zum 4. April 2010 auch in Berlin im Admiralspalast zu sehen. Neu sind Songs wie «Eingecremt», in dem es um Sonnenöl und eine geschlossene Balkontür geht, oder «Ackerfurchenaufstand», eine Hommage an den Regenwurm. Auch frühere Hits wie «Katzeklo» will Schneider zum Besten geben.

Der Titel seiner Tournee sei ihm spontan eingefallen, als er sich im Sommer mit einem Selbstauslöser fotografiert habe. «Er macht keinen Sinn, soll er auch nicht», sagte Schneider. «Was ich mir heute einfallen lasse, finde ich morgen wieder langweilig.» Deshalb könne er auch nichts zur Tour sagen. Er improvisiere viel lieber. «Anders kann ich nicht arbeiten.» Deshalb spiele er auch jeden Song immer ganz unterschiedlich und versuche, ihn jedes Mal neu zu interpretieren und ganz neue Aspekte zu sehen.

Begleitet wird Schneider von der Band Die Drops. Dieses Mal möchte er auch klassische Musik in seine Konzerte einflechten, sagte er. «Ich übe gerade an Johann Sebastian Bachs Goldberg-Variationen.» Vom vielen Üben habe er schon ganz schmale Finger. Er liebe die klassische Musik, könne sie aber nicht spielen, weil er sich zurücknehmen müsse und nicht improvisieren könne.

www.helge-schneider.de

dpa-infocom