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Devisen: Euro gibt leicht nach - Handel in enger Spanne

FRANKFURT - Der Euro hat zum Wochenausklang leicht nachgegeben. Am späten Freitagnachmittag kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,4860 US-Dollar und damit etwas weniger als am Morgen. Im Tagesverlauf war der Euro zeitweise auf 1,49 Dollar gestiegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag auf 1,4868 (Donnerstag: 1,4922) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,6726 (0,6702) Euro.

"Der Euro hat sich heute in einer recht engen Spanne bewegt", sagte Devisenexperte Christian Melzer von der DekaBank. Zwei gegenläufige Effekte hätten die Tagesentwicklung bestimmt: So sei die Gemeinschaftswährung am Vormittag unter Druck geraten, nachdem Wachstumsdaten aus dem Euroraum leicht enttäuscht hätten. "Am Nachmittag ist hingegen der Dollar von schwachen Konjunkturdaten belastet worden." In den USA hatte sich die Verbraucherstimmung im November deutlich eingetrübt.

Wenngleich die Markterwartungen leicht verfehlt wurden, deuteten Wachstumsdaten für das dritte Quartal auf eine anhaltende Konjunkturerholung im Euroraum hin. Die Postbank sprach allerdings von einem uneinheitlichen Bild: Zwar hätten die drei größten Volkswirtschaften Deutschland, Frankreich und Italien die Rezession mittlerweile hinter sich gelassen. Schlecht stelle sich die Lage jedoch in Spanien, Griechenland und Zypern dar. Überdurchschnittliche Wachstumsraten erzielten unterdessen die Slowakei, Österreich und Portugal.

Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,89125 (0,90200) britische Pfund , 133,51 (134,32) japanische Yen und 1,5098 (1,5106) Schweizer Franken festgelegt. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1.104,00 (1.114,75) Dollar gefixt. Der Kilobarren kostete 24.037,00 (24.067,50) Euro.

dpa-infocom