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Devisen: Euro legt wieder zu - US-Konjunkturdaten enttäuschen

NEW YORK - Nach anfänglichen Verlusten hat der Euro am Freitag wieder langsam Fahrt aufgenommen und sich der Marke von 1,50 US-Dollar genähert. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,4912 Dollar. Händler verwiesen als Belastung für den Greenback auf jüngste Konjunkturdaten aus den USA. Diese hätten Befürchtungen geweckt, dass die Vereinigten Staaten weniger schnell als andere Länder auf einen gesunden Wachstumspfad zurückkehren könnten. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,4868 (Donnerstag: 1,4922) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,6726 (0,6702) Euro.

Das Handelsbilanzdefizit der USA hatte sich im September überraschend deutlich ausgeweitet. Außerdem trübte sich das von der Uni Michigan erhobene US-Konsumklima im November überraschend ein. "Es gibt immer mehr Hinweise darauf, dass die wirtschaftliche Erholung in den Vereinigten Staaten auf viel wackeligeren Beinen steht als ursprünglich angenommen", meinte Kathy Lien, Leiterin Währungsresearch bei GFT Forex.

dpa-infocom