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Reisebranche: Nur leichte Erholung von der Flaute

Berlin - Die deutsche Reisebranche sieht vorerst nur eine leichte Belebung nach der Flaute. Besonders für Geschäftsreisen werde weniger ausgegeben. Das sagte der geschäftsführende Vorstand des Bundesverbands der Deutschen Fluggesellschaften, Michael Engel, am Dienstag.

«Wir sehen kurzfristig keine nachhaltige Erholung.» Rewe-Touristikvorstand Norbert Fiebig sagte, angesichts von Sorgen um den Arbeitsplatz gebe es eine «Zurückhaltung im Markt». Während vor allem Senioren weiter im Voraus Reisen buchten, zögerten Familien.

Für 2009 rechnet der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) mit fünf bis sechs Prozent Umsatzminus bei Privatreisen, bei Geschäftsreisen sogar mit einem «deutlich zweistelligen Minus».

Die Deutsche Bahn verzeichnet nach mehreren Wachstumsjahren «eine horizontale Bewegung» bei den Reisendenzahlen. Der Personenverkehr sei aber weit von Verlusten entfernt, sagte der zuständige Vorstand Ulrich Homburg bei einer Veranstaltung des BTW. Der größte deutsche Flughafen in Frankfurt ist nach den Worten von Vorstandschef Stefan Schulte «durch die Talsohle durch».

Die Bundesregierung sieht den Tourismus mittelfristig weiter als Wachstumsbranche. Eine Steigerung von 370 Millionen Übernachtungen in Deutschland im vergangenen Jahr auf 400 Millionen bis 2015 sei erreichbar, sagte der Tourismusbeauftragte der Regierung, Ernst Hinsken (CSU). Die Zahl der Beschäftigten könne von 2,8 Millionen auf 3,0 Millionen wachsen. Die Branche spüre die Krise, zeige sich aber auch flexibel und robust.

dpa-infocom