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Devisen: Eurokurs hält sich über 1,48 US-Dollar

NEW YORK - Aussagen von US-Notenbankchef Ben Bernanke und EZB-Präsidenten Jean-Claude Trichet haben den Euro am Dienstag unter Druck gebracht. Nachdem die europäische Gemeinschaftswährung zeitweise bis auf 1,4808 US-Dollar gefallen war, erholte sie sich wieder etwas und kostete etwas mehr als eine Stunde vor US-Börsenschluss 1,4854 Dollar. Im frühen Handel war der Euro noch mit fast 1,50 Dollar gehandelt worden. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag auf 1,4875 (Montag: 1,4965) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,6723 (0,6682) Euro.

Das Bekenntnis von US-Notenbankchef Ben Bernanke am Vortag zu einem starken Dollar habe den Euro belastet, sagten Devisenexperten. Bernanke hatte zudem auf mögliche Inflationsgefahren hingewiesen, die durch einen zu niedrigen Dollarwechselkurs entstehen könnten. Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Jean-Claude Trichet, sagte nun ebenfalls, dass ein starker Dollar im Interesse der internationalen Gemeinschaft sei. "Entsprechende Aussagen von US-Notenbankchef Ben Bernanke waren sehr wichtig und werden von mir voll unterstützt", sagte Trichet am Dienstag auf der Euro Finance Week in Frankfurt.

dpa-infocom