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45.000 Euro weniger Einnahmen

Bad Kreuznach. Die Synode verabschiedete den Haushaltsplan 2010 des Kirchenkreises mit einem Volumen von 3,05 Millionen Euro. Nach den Worten des Finanzexperten im Kreissynodalvorstand, Dr.

Jürgen Deveaux, rechnet die Evangelische Kirche im Rheinland weiter mit sinkenden Einnahmen. Gründe sind im Wesentlichen der zu erwartende Rückgang der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnisse und der demografische Wandel.

Der Kirchenkreis muss die zu erwartenden Mindereinnahmen an Kirchensteuermitteln aus seinen Rücklagen ausgleichen. 2010 rechnen Haushaltsexperten mit verbleibenden Mitteln von 6,87 Millionen Euro. Somit entfallen auf jedes der 59 651 Gemeindemitglieder 115,22 Euro. Die Gemeinden entrichten eine Umlage von 10,68 Prozent an den Kirchenkreis, der aus diesem Betrag von rund einer Million Euro seine eigenen Arbeitsgebiete Jugendreferat, Telefonseelsorge, Ausländerarbeit, Elementarbereich, Öffentlichkeitsarbeit und Dietrich-Bonhoeffer-Haus finanziert. Gegenüber 2009 müssen sie Einbußen von 45 000 Euro verkraften. Schwierigkeiten tun sich besonders für die Telefonseelsorge auf, deren Defizit sich auf 18 000 Euro beläuft.

Mo, 16. Nov. 2009, 19:04 © Rhein-Zeitung & Rhein-Zeitung
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