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Kollegen öfter loben bringt Anerkennung

Nürnberg Anerkennung im Job ist wichtig - wer sie zu sehr einfordert, geht anderen aber schnell auf die Nerven.

«Ständig um Lob zu betteln, ist nicht der richtige Weg», sagt der Glücksforscher und Ökonom Prof. Karlheinz Ruckriegel.

Vielmehr lohne es sich, den umgekehrten Weg einzuschlagen und öfter mal die Kollegen zu loben. Das zahle sich aus - denn über kurz oder lang dürfte sich der eine oder andere Kollege mit einem Lob revanchieren. «Das ist also eine Win-win- Situation», sagte Ruckriegel, der an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg lehrt.

Wird diese Strategie bloß als «Trick» angewandt, funktioniert sie aber nicht: Lob muss Ruckriegel zufolge aufrichtig sein, damit es wirkt. Heuchelei komme dagegen nie gut an - ebenso wenig wie Phrasen, die berechnend oder pauschal klingen. «Man darf also nicht einfach alles über den grünen Klee loben.» Eine «0815»-Höflichkeitsfloskel wirke eher so, als habe sich der andere das Konzept oder den Vorschlag überhaupt nicht angesehen. Besser sei es, seine Anerkennung sachlich und konkret zu äußern.

In vielen Unternehmen werde tendenziell zu wenig gelobt, hat Ruckriegel beobachtet. Denn oft genug ticken Chefs nach der Devise: Nicht gemeckert ist genug gelobt. Um das Eis zu brechen, müsse einer mit dem Loben anfangen. Tut der Chef das nicht, müssten Mitarbeiter die Sache eben selbst in die Hand nehmen - etwa bei der nächsten Besprechung im Büro. «Wenn keiner den ersten Schritt macht, passiert natürlich nichts.»

dpa-infocom



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