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Nicht anerkannter Doktortitel: Entzug der Papiere möglich

Düsseldorf Das Führen eines in Deutschland nicht anerkannten Doktortitels im Pass kann zum Einziehen der persönlichen Dokumente führen.

Das geht aus einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Düsseldorf hervor (Az.: 24 K 3930/08).

Darüber berichtete die «Neue Juristische Wochenschrift». In dem Fall entzog die Stadt einem Deutschen per Ordnungsverfügung seinen Reisepass und Personalausweis, in dem er einen Doktortitel einer privaten Freien Universität in der Schweiz führte. Dieser ist in der Bundesrepublik nicht anerkannt.

Der Mann klagte gegen den Entzug seiner persönlichen Dokumente. Die Richter argumentierten, der Mann führe den Doktortitel zu Unrecht, die Ausweisdokumente seien daher ungültig. Die staatliche Anerkennung der Bildungseinrichtung, die einen akademischen Grad verleiht, sei für das Führen des Titels in Deutschland Voraussetzung. Das sei beim Kläger nicht der Fall. Hintergrund seien ein bilaterales Abkommen zwischen Deutschland und der Schweiz sowie das deutsche Hochschulrecht.

dpa-infocom



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