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Gleicher Lohn bei Eingliederungszuschuss

Nürnberg Arbeitnehmer mit Eingliederungszuschuss verdienen etwa gleich viel wie andere vergleichbare Beschäftigte.

Diese Zuschüsse zum Lohn können zeitlich begrenzt an Arbeitgeber gezahlt werden, wenn sie Arbeitslose einstellen.

Insbesondere wenn es sich um solche handelt, die schon länger auf der Suche nach einer Stelle waren. Einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg zufolge kamen auf diese Weise geförderte Männer, die Vollzeit arbeiteten, im Schnitt auf ein Tagesentgeld von 62 Euro brutto. Bei Frauen waren es 50 Euro. In beiden Gruppen war der Verdienst 4 bis 5 Euro höher als in den Jobs der betroffenen Männer und Frauen vor der Arbeitslosigkeit.

Allerdings kamen nur die Männer mit ihrem Lohn über die Niedriglohnschwelle von 1800 Euro brutto. Die Einkünfte der Frauen lagen darunter. Für die Studie verglichen die Wissenschaftler vom IAB ehemalige Arbeitslose in Westdeutschland, für die der Arbeitgeber 2003 einen Eingliederungszuschuss erhalten hatte.

Die Förderhöchstdauer des Eingliederungszuschusses liegt bei zwölf Monaten. Der Förderhöchstsatz beträgt 50 Prozent des Lohns. Die Arbeitslosen profitieren in der Regel von den Zuschüssen: Die geförderten Arbeitnehmer bleiben der Studie zufolge länger im Betrieb als andere. Und sie haben auch langfristig eine bessere Chance, beschäftigt zu bleiben als Kollegen, die ohne Förderung eingestellt wurden.

So zeigte sich, dass ein Drittel der nicht geförderten Beschäftigungsverhältnisse schon innerhalb der ersten sechs Monate endete. Bei den geförderten waren es 5 Prozent weniger. Ein weiteres Drittel der ungeförderten Jobs endete dann im zweiten Halbjahr. Bei den Stellen mit Zuschuss waren es nur 20 Prozent. Das heißt: Nach einem Jahr waren zwei Drittel der ungeförderten, aber nur die Hälfte der geförderten Beschäftigungsverhältnisse wieder beendet.

Eine Erklärung dafür ist nach Einschätzung der Wissenschaftler, dass die Arbeitgeber möglicherweise davor zurückschrecken, geförderte Arbeitnehmer zu entlassen, weil sie dann den Zuschuss unter Umständen zurückzahlen müssten. Außerdem könnten sie befürchten, zukünftig keine solchen Zuschüsse von der Bundesagentur für Arbeit mehr zu erhalten. Für die geförderten Arbeitnehmer ist außerdem von Vorteil, dass sie Zeit haben, im neuen Job mögliche Defizite abzubauen. Davon profitieren auch diejenigen, die keine realen, sondern nur vermutete Defizite haben.

dpa-infocom



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