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«Aion: The Tower of Eternity» - Flügel für die Gamer

Hamburg Ist das nur faszinierend oder irgendwie auch traurig? Seit dem Start von «World of Warcraft» 2004 wird jedes Jahr mindestens ein neues Online-Spiel angekündigt, das es sicher mit dem Welterfolg aufnehmen kann.

In Foren wird über den Neuling diskutiert, der scheinbar alles besser macht, Fachmagazine schüren den Hype. Dann erscheint der Titel und Ernüchterung folgt. Der nächste Kandidat tritt nun ab dem 25. September an - «Aion: The Tower of Eternity».

Die Liste der waidwunden Thronfolger ist lang: Nummer eins war - zeitgleich mit dem «WoW»-Start - der Nachfolger des Genre-Pioniers «Everquest». Er konnte der «Welt des Kriegshandwerks» nicht einmal ansatzweise Paroli bieten. Weiter ging es mit «Vanguard», reichlich Vorschusslorbeeren - und noch mehr technischen Mängeln. «Der Herr der Ringe Online» wurde immerhin ein Achtungserfolg, ehe 2008 «Age of Conan» und «Warhammer online» hinter den Erwartungen zurückblieben.

Nun soll es «Aion» von NCSoft richten. In seiner Heimat Südkorea läuft der Titel erfolgreich, und die Fehler, die jedes Online-Spiel anfangs birgt, dürften ausgebügelt sein. Zudem haben die Entwickler «Aion» überarbeitet, um westlichen Geschmäckern besser zu genügen. So geht es weniger ums «Grinden» und mehr ums «Questen». «Grinden» bezeichnet das Prinzip, den Spielcharakter vor allem durch Vernichten von Monstern voranzubringen. Spieler im Westen erledigen lieber immer wieder Aufträge (Quests), wofür sie Erfahrungspunkte kassieren.

Als wichtiges Merkmal gilt die Tatsache, dass die Charaktere bei «Aion» fliegen können, sobald sie Stufe 10 erreicht haben. Das machte den Titel in Asien zum Hit mit siebenstelligen Spielerzahlen. Auch in Europa hat er bisher für Furore gesorgt und ist zur echten Hoffnung für viele gelangweilte «WoW»-Veteranen geworden.

Wer aber eine der Testphasen der Europa-Variante besuchte, konnte feststellen: Wirklich neu fühlt sich das Ganze nicht an. «Aion» hält sich an die Grundstruktur fast aller Online-Rollenspiele. Zwar gibt es viele Möglichkeiten, den eigenen Charakter zu gestalten. Dennoch lässt sich kaum verhindern, einer anderen Figur zu begegnen, die der eigenen gelinde gesagt stark ähnelt.

Die meisten Quests halten sich an das «Kill ten Rats»-Prinzip: Es gilt, Monster umzunieten, und Belohnungen einzustreichen. Ausnahmen bestätigen die Regel. Alles in allem ist «Aion» mehr vom gleichen, wenn auch mit Flügeln.

Abzuwarten bleibt, wie NCSoft das sogenannte Endgame hinbekommen hat. Online-Rollenspiele dauern Monate oder sogar Jahre. Ein Problem gibt es deshalb, wenn die Spieler zwar während des «Levelns» genug zu tun haben, es für Charaktere der höchsten Stufe aber an genügend Aufgaben fehlt. Das hat schon manchen Überflieger abstürzen lassen.

«Aion: The Tower of Eternity»: de.aiononline.com Von Heiko Haupt, dpa

dpa-infocom


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