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Glock soll Formel-1-Neuling auf Touren bringen

Berlin Rennfahrer Timo Glock soll den Formel-1-Neuling Manor GP auf Touren bringen.

Der Hesse unterschrieb bei dem britischen Rennstall einen Zweijahresvertrag plus Option für ein weiteres Jahr und hat damit die Zitterpartie um seine Zukunft in der Königsklasse beendet.

«Der Schritt wirkt vielleicht mutig. Es sprechen aber sehr viele Argumente für das Team», sagte der 27-Jährige. Nach Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel und Williams-Neuling Nico Hülkenberg ist Glock der dritte Deutsche, der ein Formel-1-Cockpit für 2010 definitiv sicher hat. «Ich finde es klasse, dass sich Timo dieser Herausforderung stellt», meinte sein Manager Hans-Bernd Kamps.

Glock musste sich nach dem Ausstieg von Toyota zum Saisonende nach einem neuen Arbeitgeber umsehen. Der Wersauer verhandelte auch mit Renault. «Ich bin sehr froh, dass sich Timo entschlossen hat, für unser Team zu fahren», sagte Manors Technischer Direktor Nick Wirth. Glock solle den Rennstall aus Sheffield künftig als Spitzenfahrer führen. «Es war immer meine Empfehlung, dass wir mindestens einen Fahrer mit der Erfahrung aus dem Jahr 2009 haben müssen, der uns beim Entwicklungsprogramm helfen kann», erklärte Wirth. Auch Glocks neuer Teamkollege soll in den kommenden Wochen benannt werden.

Nach zwei Jahren als Stammfahrer bei Toyota wolle er sich in den nächsten Tagen von seinen bisherigen Kollegen in der Rennfabrik in Köln-Marsdorf verabschieden, teilte Glock mit. «Nun kommt eine großartige Herausforderung. Ich freue mich sehr.» Mit der Führung von Manor GP sei er «sofort auf einer Wellenlänge» gewesen. Ihm sei zugesichert worden, dass er die Entwicklungsrichtung beim Premieren-Auto des Rennstalls «klar mitbestimmen» könne, sagte Glock.

Der gelernte Gerüstbauer gab sein Formel-1-Debüt im Jahr 2004 als Ersatzfahrer des Jordan-Teams beim Kanada-Grand-Prix und raste direkt auf Punkterang sieben. Danach aber musste er sich zunächst drei Jahre in der amerikanischen ChampCar-Serie und der Nachwuchsklasse GP2 bewerben, ehe ihn Toyota zurück in die Formel 1 holte. Insgesamt hat Glock bislang 37 Grand Prix bestritten. Seine bisher besten Platzierungen waren zwei zweite Ränge. Nach einem Unfall in der Qualifikation zum Großen Preis von Japan Anfang Oktober hatte er bei den letzten drei Saisonrennen auf einen Start verzichten müssen.

Aus der deutschen Formel-1-Fraktion sind damit noch Nico Rosberg, Nick Heidfeld und Adrian Sutil ohne Vertrag für 2010. Der Wiesbadener Rosberg und der Mönchengladbacher Heidfeld werden als Kandidaten für das neue Mercedes-Werksteam gehandelt. Der Gräfelfinger Sutil muss wohl nur noch bei seinem bisherigen Arbeitgeber Force India unterschreiben.

dpa-infocom



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