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BAP beim Bundespresseball

Berlin - Der Bundespresseball tanzt auch in diesem Jahr wieder ohne die Bundeskanzlerin. Angela Merkel (CDU) werde nicht kommen, sagte Ball-Organisator Alfred J. Gertler - dafür aber Wolfgang Niedecken.

Bei dem gesellschaftlichen Ereignis am 27. November in Berlin spielt die Kölner Rockband BAP. Zahlreiche andere Mitglieder der neuen schwarz- gelben Bundesregierung wollen sich zeigen.

Zugesagt haben sieben Minister , darunter Außenminister Guido Westerwelle (FDP), Innenminister Thomas de Maizière (CDU), Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) und Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP). Den Eröffnungswalzer tanzen wie üblich Bundespräsident Horst Köhler und Ursula Gößling, die Frau des Vorsitzenden der Bundespressekonferenz.

Über das diesjährige Motto sagte Gertler: «Wir feiern ein Krisenfest, dieses aber auch krisenfest.» Wegen der Wirtschaftskrise sagten einige Sponsoren ab, trotzdem soll in einem «angemessenen Rahmen» im Hotel Intercontinental gefeiert werden. Erwartet werden 2500 Mitglieder.

Der Ball der Bundespressekonferenz , die in diesem Jahr ihren 60. Geburtstag feierte, ist wie üblich seit Ende September ausverkauft. Unter den prominenten Gästen sind auch SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier, die Grünen-Vorsitzende Claudia Roth, Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD), die Schauspielerin Veronica Ferres und zahlreiche Intendanten und Chefredakteure.

BAP-Sänger Wolfgang Niedecken (58) findet nichts Ungewöhnliches dabei, vor Politikern und Wirtschaftsvertretern zu spielen. BAP («Verdamp lang her») sei auch schon beim Sommerfest des Bundespräsidenten aufgetreten. «Es war ungeheuer locker», sagte er. «Wenn eine Party gegeben wird, ist es ziemlich egal, ob einer Staatsoberhaupt, Kellner, Rocker oder Opposition ist.» So werde die Band auch nicht vorwiegend politische Lieder spielen. Schließlich gehe es ums «Abfeiern».

Und dass die neue Regierung konservativ sei, störe ihn bei so einem Fest auch nicht, meinte der Sänger. «Wir sind doch alle Demokraten.» Und außerdem komme der neue Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) aus Meckenheim bei Bonn, einem Nachbarort von Rheinbach, wo er vor Jahrzehnten mit seiner Schülerband aufgetreten sei. Viel Erfahrung mit Bällen habe er aber nicht, gab Niedecken zu. Seine letzte Veranstaltung dieser Art sei der Abschlussball seiner Tanzschule gewesen.

www.bundespresseball.de

dpa-infocom