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Regierungssprecher wird Kulturstaatssekretär

Mainz Ende einer Ära in der Mainzer Staatskanzlei: Walter Schumacher, Sprecher der rheinland-pfälzischen Landesregierung und nach eigenen Angaben bundesweit dienstältester Vertreter seiner Zunft, tritt eine neue Stelle an.

2010 wird er nach mehr als 15- jähriger Sprechertätigkeit Staatssekretär im rheinland-pfälzischen Kulturministerium, wie Ministerpräsident Kurt Beck und Kulturministerin Doris Ahnen (beide SPD) am Mittwoch in Mainz mitteilten. Er wird damit Nachfolger von Joachim Hofmann-Göttig (SPD), der zum Oberbürgermeister der Stadt Koblenz gewählt worden war. "Ich freue mich sehr", sagte Schumacher. Wer sein Nachfolger wird, sagte er nicht.

Der 59-jährige Schumacher sei "die richtige Besetzung" für das Amt des Staatssekretärs, weil er kulturelles Interesse und Kompetenz mit administrativer Erfahrung verbinde, teilten Beck und Ahnen mit. "Walter Schumacher kennt Land und Landesart, er wird die Kommunikation mit Künstlern und Kulturschaffenden pflegen", sagte Beck laut Mitteilung. Ahnen ergänzte, Schumacher habe "ein Herz für die Kultur", deren Szene er "in ihrer ganzen Breite" kenne und schätze. "Ich bin sicher, dass er als gelernter Journalist und als Medienexperte für die Kultur im Land noch mehr Öffentlichkeit schaffen kann ­ auch über Rheinland-Pfalz hinaus."

Bei den Landtagsfraktionen löste die Personalie ein unterschiedliches Echo aus: Während SPD-Fraktionschef Jochen Hartloff und der kulturpolitische Sprecher der Fraktion, Manfred Geis, darin eine "gute Wahl" sahen, wertete die CDU-Fraktion sie "als ein Zeichen zunehmender Nervosität und Unsicherheit innerhalb der Staatskanzlei".

RZO