Technik reduziert schwere Unfälle im Nebel
Stuttgart Die Zahl schwerer Unfälle aufgrund von Nebel ist rückläufig: In den vergangenen 34 Jahren ist sie um nahezu 80 Prozent gesunken.
Das teilt der Auto Club Europa (ACE) unter Berufung auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes mit.
Insgesamt sank die Zahl solcher Unfälle, bei denen Beteiligte verletzt oder getötet wurden, von 2250 im Jahr 1975 auf zuletzt 518. Der Autoclub führt die Entwicklung vor allem auf den zunehmenden Einsatz moderner Nebelwarnsysteme an Autobahnen zurück - sie werden elektronisch gesteuert und schreiben dem Autofahrer ein reduziertes Tempo bei schlechter Sicht vor.
Da aber auch Warnsysteme Unfälle nicht ausschließen können, sollten Autofahrer bei Nebel immer die Grundregeln beachten: Tempo merklich drosseln, Abblendlicht auch am Tag einschalten und Abstand zum Vordermann halten. Die Nebelschlussleuchte wird laut dem ACE nur bei Sichtweiten unter 50 Metern zusätzlich eingeschaltet.
dpa-infocom
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