Kreditkarte sperren: So können Verbraucher handeln
Düsseldorf Fürchten Kreditkarteninhaber illegale Abbuchungen, können sie die Karte zentral über 116 116 sperren lassen.
«Oder Sie wenden sich an ihren Kartenherausgeber», rät Annabel Oelmann von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf.
Am Wochenende (14./15. November) war bekanntgeworden, dass die Lufthansa Kreditkarten aus dem «Miles&More»-Programm gesperrt hat. In Deutschland würden die meisten Kreditkarten auf Antrag mit dem Girokonto von den Banken herausgegeben. «Gehen Sie als Kunde also zu Ihrer Sparkassen-Filiale, zu Ihrer Volks- oder Privatbank - oder rufen Sie dort an.» Bundesweit erreichbar sei die Sperr-Nummer.
Eine Sperrung sei ein harter Schritt - aber für all jene, die «sonst nicht mehr ruhig schlafen können», wohl der beste. Er sei kostenlos möglich. Auch wer seine Karte verlegt oder im Urlaub vermeintlich verloren hat, sperrt die Karte in der Regel ohne weitere Angabe von Gründen oder Nachweisen. «Kosten sollten höchstens dann entstehen, wenn eine neue Karte ausgestellt werden muss.» Eine reine Sperrung und spätere Neu-Aktivierung sollte kostenlos möglich sein.
Die Lufthansa betonte , bei der Sperrung der Kreditkarten habe es sich um eine reine «Präventivmaßnahme» gehandelt. Es sei Kunden kein Schaden entstanden. Bereits Ende Oktober hatte die KarstadtQuelle- Bank die Karten von 15 000 Kunden ausgetauscht. Am Freitag (13. November) wurde bekannt, dass die deutsche Niederlassung der britischen Bank Barclays mehrere Tausend Kreditkarten auswechselt, die in Spanien verwendet worden waren.
Mehr zum Thema: www.sperr-notruf.de
dpa-infocom
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