pic Zählpixel
kalaydo leftkalaydo logo
RZ-Blog  |  Twitter  Mobil&RSS  |  Kontakt
suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
< Schnell-Navigation >
KinoWelt VideoWelt FotoWelt MeineWelt
Beruf & Bildung     » News     » Recht     » Weiterbildung     » Wie werde ich…?

Oft Vereinbarungen zur Chancengleichheit bei Banken

Nürnberg Im Kredit- und Versicherungsgewerbe sind Vereinbarungen zur Chancengleichheit am häufigsten.

Dort gibt es in 19 Prozent der Unternehmen entsprechende tarifliche oder betriebliche Abmachungen.

Auch in Berufen rund um Erziehung und Unterricht sind sie nicht ungewöhnlich - dort mit einer Quote von 18 Prozent. Das sind Ergebnisse einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg. Das Gastgewerbe kommt dagegen nur auf 9, das Baugewerbe sogar nur auf 5 Prozent.

Nicht immer gibt es in Branchen mit hohem Frauenanteil auch mehr Vereinbarungen zur Förderung der Gleichberechtigung am Arbeitsplatz: Den höchsten Frauenanteil unter den Branchen, die für das IAB-Panel 2008 untersucht wurden, gab es im Gesundheits- und Sozialwesen. Dort sind mehr als drei Viertel der Beschäftigten weiblich. Dennoch lag der Anteil von Vereinbarungen zur Chancengleichheit dort bei 8 Prozent und damit nur auf durchschnittlichem Niveau.

Insgesamt haben betriebliche und tarifliche Vereinbarungen zur Chancengleichheit nicht spürbar zugenommen: Ihre Verbreitung stagniert ungefähr auf dem Niveau vom Beginn des Jahrzehnts. So hatte 2008 jeder zehnte Betrieb betriebliche und/oder tarifliche Vereinbarungen zur Förderung der Chancengleichheit von Männern und Frauen geschlossen. Noch immer nutzten relativ wenige Betriebe personalpolitische Instrumente, um die Beschäftigung von Frauen zu fördern.

Zwar hätten Mädchen und Frauen im Bildungssystem inzwischen viel erreicht. Bei der Beschäftigung sei eine Gleichstellung der Geschlechter aber noch nicht in Sicht: Frauen seien häufiger in Teilzeit beschäftigt, erhielten geringere Löhne und erreichten seltener Führungspositionen. Dabei könnten sowohl die Arbeitnehmerinnen als auch die Betriebe von mehr Chancengleichheit profitieren: Gerade dort, wo qualifiziertes Personal gesucht sei, könne es ein Vorteil sein, sich verstärkt um Frauen zu bemühen.

Eine an Gleichstellung orientierte familienfreundliche Personalpolitik ist nach Einschätzung der Wissenschaftler aber auch in anderer Hinsicht von Nutzen: Wenn Mitarbeiter nach der Familienpause möglichst früh an den Arbeitsplatz zurückkehren, spare das Kosten. Durch die höhere Bindung der Mitarbeiter könne außerdem wertvolles Wissen im Unternehmen gehalten werden.

dpa-infocom



Sie benötigen Flash Player 9, um den RZ-Video-Player ansehen zu können.
Regioticker
Eventkalender
rz lexikon
Energiesparen