Bei Geldanlage weiter auf Einlagensicherung achten
Frankfurt/Main Auch beim Anlegen bei deutschen Banken sollten Sparer weiter auf die Einlagensicherung achten.
Das gilt zumindest dann, wenn sie mehr als 50 000 Euro anlegen. Darauf weist die unabhängige Finanzberatung FMH in Frankfurt hin.
«Viele Experten sagen, die Finanzkrise ist noch lange nicht überstanden. Wer etwas in größerem Umfang anzulegen hat, sollte also auf die Zahlen schauen», sagt FMH-Chef Max Herbst. Das sei umso wichtiger, je langfristiger die Anlage ist.
Denn während Kunden an ihr Tagesgeld täglich herankommen, liegt Festgeld fest, und Sparbriefe laufen ebenfalls über mehrere Jahre. Denn einige deutsche Banken sichern Einlagen nur im gesetzlich vorgeschriebenen Rahmen - die Mindestdeckung für Einlagen von Bankkunden liegt derzeit bei 50 000 Euro. Erst vom 31. Dezember 2010 an soll sie auf 100 000 Euro steigen.
Die meisten Institute - Sparkassen , Volksbanken und Privatbanken - gehen allerdings freiwillig über den gesetzlichen Rahmen hinaus und garantieren Kunden die Sicherheit weitaus höherer Summen. Für ein zwölfmonatiges Festgeld liegt der durchschnittliche Zins laut FMH derzeit bei 1,45 Prozent, für Sparbriefe über fünf Jahre gibt es 2,97 Prozent, für solche über zehn Jahre 3,78 Prozent.
dpa-infocom
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