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Ingenieursfächer sind beliebter geworden

Gütersloh Ingenieursfächer an den Hochschulen sind in jüngster Zeit etwas beliebter geworden.

So hat sich 2007 fast jeder fünfte Studienanfänger (18,9 Prozent) in Deutschland für solch ein Fach entschieden. 2006 lag der Anteil erst bei 18,2 Prozent.

Das hat das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) in Gütersloh errechnet. Ingenieursfächer sind demnach unter Schulabgängern aus Ostdeutschland besonders beliebt: Von den Studienanfängern, die ihren Schulabschluss in den neuen Bundesländern gemacht haben, entschieden sich 19,7 Prozent für ein solches Fach. Im Westen waren es nur 18,7 Prozent.

Insgesamt sind die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) aber kaum beliebter geworden - auch wenn es viele Kampagnen gibt, um sie Jugendlichen schmackhafter zu machen. Denn der Anteil der Studienanfänger in Deutschland, die Mathe oder eine Naturwissenschaft gewählt haben, ist zwischen 2006 und 2007 von 18,5 auf 18,0 Prozent gesunken. Hierbei lag der Westen 2007 mit einem Anteil von 18,3 Prozent vor dem Osten (16,8 Prozent).

Zwar sind die absoluten Studienanfängerzahlen in allen MINT-Fächern gestiegen. Das liegt aber daran, dass es 2007 insgesamt rund 5,6 Prozent mehr Studienanfänger gab als im Jahr 2006. Wird das in der Summe berücksichtigt, konnten 2007 nur 635 zusätzliche Studienanfänger von einem MINT-Studium überzeugt werden. Denn relativ gesehen ist der Anteil der Einsteiger in den MINT-Fächern unter allen Studienanfängern nur um 0,2 Prozentpunkte gestiegen.

Männer stehen den MINT-Fächern den Angaben nach immer noch deutlich offener gegenüber als Frauen. Fast jeder dritte männliche Hochschulneuling (29,5 Prozent) hat 2007 ein Ingenieursfach gewählt. Bei den Frauen war es nur etwa jede Dreizehnte (7,9 Prozent). In der Fächergruppe Mathematik und Naturwissenschaften betrug das Verhältnis 20,9 zu 15,0 Prozent zugunsten der Männer.

Details zur Studie (pdf-Datei / 40 Seiten): http://dpa-q.de/che-studie

dpa-infocom


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