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«Uni oder FH» ist keine Grundsatzfrage mehr

Köln An der Uni wird geforscht, an der FH geht es um die Praxis: Diese Trennung gibt es heute so nicht mehr.

Für Studienbewerber ist es daher keine Grundsatzentscheidung mehr, an welchen Hochschultyp sie gehen.

Vielmehr müssen sie beachten , dass sich die Hochschulen eines Typs immer mehr voneinander unterscheiden können. «Es gibt nicht die Fachhochschule, und es gibt nicht die Universität», erläutert Prof. Klaus Niederdrenk vom Wissenschaftsrat in Köln. Künftig werde das jeweilige Profil einer Hochschule eine größere Rolle spielen. Die «Typdifferenzierung» sei dagegen nicht mehr so wichtig wie früher.

Durch die Bologna-Reform sind die Unterschiede zwischen den beiden Typen ohnehin nicht mehr so deutlich wie früher: Beide bieten jetzt mit Bachelor und Master die gleichen Abschlüsse an. Fachhochschulen hätten ihre Stärken aber immer noch in der anwendungsorientierten Forschung und Lehre - dadurch werde ihre Bedeutung eher noch zunehmen, sagte Niederdrenk auf einer Konferenz des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft. Das Zukunftsmodell seien Netzwerke von Uni und FH. Auf diese Weise versuchen Fachhochschulen schon heute, ihren Absolventen einen Weg zum Doktortitel zu ermöglichen. Denn sie selbst haben bislang kein Promotionsrecht.

dpa-infocom


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