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Das Weihnachtgeld richtig anlegen

Frankfurt/Main Das Weihnachtsgeld ist ein willkommener Bonus. Aus Anlegersicht erzielt es den besten Zins, wenn damit Schulden getilgt werden.

«Ist das Girokonto ständig im Minus, sollte ich mit dem Weihnachtsgeld diese Schulden abbauen».

Dazu rät Max Herbst von der unabhängigen Finanzberatung FMH in Frankfurt. Denn Schuldzinsen seien immer höher als Anlagezinsen. «Vielleicht lässt sich ja mit der Familie eine Regelung finden, dass die Geschenke einmal nicht so üppig ausfallen. Wer monatelang im Minus ist, sollte sich Luft verschaffen.»

Wer das Geld übrig hat, sollte es möglichst schnell vom Girokonto auf ein Konto mit besserer Verzinsung überweisen - ein Tagesgeldkonto etwa. «Auch wenn es nur 1,5 Prozent sind - das ist besser als nichts», sagt Herbst. Nach FMH-Angaben liegen die derzeitigen Tagesgeldzinsen im Schnitt bei 1,3 Prozent, Top-Anbieter zahlen derzeit mehr als 2 Prozent. Für den Dispo-Kredit werden dagegen im Schnitt 11,39 Prozent fällig.

dpa-infocom


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