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Fünf US-Verlage gehen gemeinsam online

Washington Fünf der größten amerikanischen Zeitschriften- Verlage starten ein Joint Venture für einen gemeinsamen Online-Kiosk.

Beteiligt an der neuen Medienplattform sind die Verlage Time, Condé Nast, Hearst und Meredith sowie der Medienkonzern News Corp. von Rupert Murdoch.

Ziel der digitalen Initiative sei es , eine neue Generation von Zeitschriften für mobile und digitale Geräte zu entwickeln, hieß es am Dienstag in einer gemeinsamen Erklärung des Konsortiums. Insbesondere geht es auch darum, Kosten des bisherigen Online-Geschäfts zu reduzieren.

Die Vertriebsplattform soll neben den Publikationen der Verlage auch ein Archiv sowie neue Werbemöglichkeiten bieten. Kunden sollen sich darüber hinaus gegenseitig Videos und Fotos schicken können. Die Verlage wollen für all dies einheitliche Formate entwickeln, die ihre Kunden auf verschiedene Geräte, von Smartphones bis zu Laptops, herunterladen und speichern können.

«Wir denken an eine gemeinsame Infrastruktur, um nicht Geld für fünf verschiedene Wege ausgeben zu müssen», sagte John Squires, der das Projekt leiten soll und bei Time für den digitalen Ausbau verantwortlich ist. Das Angebot soll bereits in den kommenden Wochen starten.

Die Magazine reagieren mit ihrer Aktion auf den Negativ-Trend auf dem Printmarkt, der sich in diesem Jahr in den USA ungebrochen fortgesetzt hat. Bis Oktober 2009 sind dort 383 Magazine eingestellt worden. Weitere fünf große Zeitschriften strich der Condé-Nast-Verlag im Oktober. Ein Grund für den Abonnentenschwund ist das zunehmende Interesse der Leser an digitalen Angeboten; außerdem hat die Wirtschaftskrise für einen Einbruch bei den Werbeeinnahmen gesorgt.

Mit dem Online-Kiosk ließe sich auch der Wunsch vieler Verleger einfacher verwirklichen, journalistische Inhalte im Netz nur noch gegen Bezahlung anzubieten. Besonders Murdoch hatte sich in den vergangenen Wochen vehement für eine Ausweitung des sogenannten Paid Content ausgesprochen. Seine englische Tageszeitung «The Times» soll im Frühjahr nur noch für Abonnenten zugänglich sein.

dpa-infocom



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