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ALBA bleibt an Bonn dran - Frankfurt lässt Federn

Frankfurt/Main ALBA Berlin ist in der Basketball- Bundesliga derzeit nicht zu stoppen und bleibt erster Verfolger von Tabellenführer Telekom Baskets Bonn.

Die Berliner kamen zu einem ungefährdeten 79:60-Sieg bei den Eisbären Bremerhaven und schoben sich mit 22 Punkten hinter den Vizemeister aus Bonn (23) auf Rang zwei. «Das war ein starker Auftritt. Dies sind die Art Siege, die man gerne feiert gegen einen möglichen Playoff-Gegner» lobte ALBA-Sportdirektor Henning Harnisch nach dem siebten Bundesliga- Erfolg nacheinander.

Der achtmalige Champion tankte damit weiteres Selbstvertrauen für die Eurocup-Partie am 15. Dezember bei Galatasaray Istanbul. «Jetzt haben wir eine gute Grundlage für das Spiel in Istanbul», sagte Harnisch. Erfolgreichste Korbjäger bei den Gästen waren Adam Chubb und Julius Jenkins mit jeweils 16 Punkten. Für die Gastgeber brachte es Jeff Gibbs vor 4100 Zuschauern auf 22 Zähler.

Der bisherige Tabellenzweite Skyliners Frankfurt erhielt von MEG Göttingen eine Lehrstunde erteilt und fiel durch das 78:90 hinter die punktgleichen Artland Dragons (beide 22) auf Rang vier zurück. Das Team aus Quakenbrück kam zu einem souveränen 83:65 gegen die Giants Düsseldorf. Der deutsche Meister EWE Baskets Oldenburg (21) hielt dank eines souveränen 87:61 gegen die Tigers Tübingen den Anschluss an die Spitze und verbesserte sich auf Rang sechs. Bonn konnte mit einem 76:70 bei TBB Trier - dem vierten Sieg nacheinander - die Tabellenführung behaupten.

Erfolgreichster Korbjäger beim deutschen Vizemeister war Chris Ensminger mit 23 Punkten, auf der Gegenseite traf George Evans (18) am häufigsten. Im zweiten Viertel drehte das Team von Trainer Michael Koch auf, doch die Trierer lieferten ihrem Kontrahenten lange einen Kampf auf Augenhöhe. «Trier hat uns heute durch seine aggressive Verteidigung alles abverlangt und zu vielen Ballverlusten gezwungen. Wir mussten uns erst in die Partie kämpfen, aber umso schöner war dieser wichtige Sieg heute», sagte Koch.

Frankfurt verschlief in Göttingen das erste Viertel (14:29) und lief diesem Rückstand im weiteren Spielverlauf vergeblich hinterher. Chris Oliver (23) war bester Werfer bei den Niedersachsen, für die Skyliners trafen Seth Doliboa und Derrick Allen (je 13) am häufigsten. «Wir haben heute gegen eine ganz starke Frankfurter Mannschaft gewonnen. Ich bin stolz auf die Leistung», meinte Göttingens Trainer John Patrick.

Einen Schritt nach vorn machten die Brose Baskets Bamberg. Die Franken feierten einen 80:73-Erfolg bei den Phantoms Braunschweig und schoben sich auf den fünften Rang vor. Der Tabellensiebte EnBW Ludwigsburg wurde seiner Favoritenrolle beim 95:66 gegen Neuling Phoenix Hagen erst in der zweiten Hälfte gerecht. EnBW-Coach Tolga Öngören atmete auf: «Nach den letzten Niederlagen tat der heutige Sieg sehr gut. Wir haben viel besser gespielt als zuletzt und den Kopf wieder freibekommen.»

Die Gießen 46ers kamen in einem emotionalen Duell mit ratiopharm Ulm zu einem 73:72-Sieg. Vor der Partie hatte es Streit um die Spielerlaubnis für den Anfang der Woche von Gießen nach Ulm gewechselten Austen Rowland gegeben, der keine Freigabe erhielt. Matchwinner für die Hessen war David Teague (21), der 59 Sekunden vor Schluss per Freiwurf den Endstand herstellte.

dpa-infocom


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