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Real glänzt ohne seine Stars Ronaldo und Kaká

Madrid Real Madrid spielt ohne Cristiano Ronaldo und Kaká besser als mit seinen Stars.

In Abwesenheit des gesperrten Torjägers und des brasilianischen Regisseurs zeigte der spanische Fußball-Rekordmeister seine beste Saisonleistung und gewann das Spitzenspiel beim FC Valencia 3:2 (0:0).

Mit dem Erfolg im Verfolger-Duell hielten die «Königlichen» in der Primera División Anschluss zu Tabellenführer FC Barcelona, der das Lokalderby gegen Espanyol durch ein umstrittenes Elfmeter-Tor glücklich mit 1:0 (1:0) für sich entschied.

Bei Real ließ Rafael van der Vaart den Spielmacher Kaká beinahe vergessen. Dabei hatten die Madrilenen den Niederländer zu Saisonbeginn eigentlich verkaufen wollen, sie fanden jedoch keinen Abnehmer und schoben den früheren HSV-Kapitän auf das Abstellgleis. «Ich weiß, dass ich nur aufgrund der Verletzung von Kaká ins Team gekommen bin», räumte der Niederländer vor der Partie ein. «Aber ich habe Geduld und ein Kämpferherz. Dies habe ich im Training immer wieder unter Beweis gestellt. Der Trainer weiß das zu schätzen.»

Die zu Saisonbeginn rundum erneuerte Real-Elf bewies im Mestalla- Stadion erstmals nicht nur Durchschlagskraft im Angriff, sondern auch mannschaftliche Geschlossenheit. «Man spricht immer nur von den großen Stars, aber dahinter verbirgt sich eine Mannschaft mit guten Fußballern», betonte Reals Sportdirektor Jorge Valdano. Der Franzose Karim Benzema spielte ohne seinen berühmten Stürmerkollegen Ronaldo wie befreit auf und war der beste Spieler auf dem Platz.

Bei einer Niederlage wäre Real von Valencia vom zweiten Rang verdrängt worden. Die Tore für die Madrilenen erzielten Gonzalo Higuaín (52./65. Minute) und Ezequiel Garay (83.). David Villa (59.) und Joaquín (80.) glichen zwischenzeitlich für Valencia aus. Real musste den Erfolg allerdings teuer bezahlen. Abwehrchef Pepe zog sich eine Bänderverletzung im Knie zu und fällt für mehrere Monate aus.

Während Real ohne Ronaldo glänzte , lieferte der Rivale Barça ohne seinen Stürmerstar Lionel Messi nur Stückwerk. Eine umstrittene Elfmeterentscheidung von Schiedsrichter Eduardo Iturralde González nutzte Zlatan Ibrahimovic (39.) zum Siegtreffer für die Katalanen. Die Madrider Sportpresse empörte sich über das «verfrühte Weihnachtsgeschenk» des Unparteiischen an Barça und höhnte: «Iturralde schlüpft in die Rolle von Messi.»

Unterdessen hat Real Saragossa seinen Trainer Marcelino García Toral entlassen. Die Vereinsführung begründete die Entscheidung mit der jüngsten Serie von Niederlagen, die den Aufsteiger in die Nähe der Abstiegszone gebracht hatte. Saragossa hatte zuvor sein Heimspiel gegen Athletic Bilbao mit 1:2 verloren.

Marcelino hatte dem Traditionsverein in der vorigen Saison zum Wiederaufstieg in die Primera División verholfen. Er ist in der spanischen Liga nach Abel Resino (Atlético Madrid) und Juan Carlos Mandiá (Racing Santander) der dritte Trainer, der in dieser Saison seinen Posten vorzeitig räumen musste. Der Nachfolger stand noch nicht fest.

dpa-infocom


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