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Fußball-Pfalz träumt - Pauli verspielt Führung

München Die ganze Fußball-Pfalz träumt mit Herbstmeister 1. FC Kaiserslautern vom Aufstieg - beim FC St.

Pauli ist trotz des fast sicheren zweiten Platzes Feuer unterm Dach.

«Wenn man leichtfertig zwei Punkte verschenkt, die man im Sack hat, dann ist das grob fahrlässig», schimpfte Pauli-Coach Holger Stanislawski nach dem 2:2 gegen die SpVgg Greuther Fürth wie ein Rohrspatz und sagte seiner Mannschaft vor dem Hinrundenfinale in Paderborn eine harte Woche voraus: «Wir werden extrem anziehen. Wenn jeder meint, dass er spielen kann, was er denkt, dann steigen wir ab.»

Die «Kiezkicker» haben trotz des verschenkten Siegs aufgrund ihrer Trefferquote den zweiten Platz vor Fortuna Düsseldorf so gut wie sicher. Der Aufsteiger setzte am 16. Spieltag seine Erfolgsserie mit dem 2:0-Derbysieg über Rot-Weiß Oberhausen fort. «Der Tabellenplatz interessiert mich wenig. Wichtig sind die 30 Punkte, die kann uns keiner mehr nehmen», meinte Fortuna-Trainer Norbert Meier. Arminia Bielefeld beendete mit dem 1:1 gegen den 1. FC Union Berlin die Negativserie von drei Niederlage, fiel aber nach fünf Spielen ohne Sieg auf Platz vier zurück. Im Ostderby an diesem Montag (20.15 Uhr) hofft Hansa Rostock auf das Ende des Montags-Fluchs: Seit fast drei Jahren hat Hansa an einem Montag nicht mehr gewonnen.

St. Pauli freute sich nach der Führung durch den Ex-Fürther Charles Takyi (41. Minute) und Rouwen Hennings (66.) zu früh. Den Franken gelang durch Sami Allagui (82.) und Sebastian Ghasemi-Nobakht in der Nachspielzeit nach vier Pleiten in Folge ein glücklicher Punktgewinn. Für Diskussionen sorgte Lutz Wagner, doch der Schiedsrichter annullierte das dritte Pauli-Tor durch Deniz Naki zurecht wegen Abseits.

Ein vermeintliches Abseitstor von Pavel Fort zum 2:1 für die Arminia sorgte auf der «Alm» für Unmut bei den Bielefelder Fans. Im Krisengipfel zwischen beiden Teams, die jeweils vier Spiele ohne Sieg waren, ging es erst im zweiten Durchgang zur Sache. Erst Bielefelds Führung durch Radim Kucera (57.), dann Gelb-Rot für den Arminen Chris Katongo (66.) und schließlich Berlins verdienter Ausgleich durch Dominic Peitz (76.). In Düsseldorf glauben immer mehr an den Durchmarsch ins Oberhaus. Mit dem 2:0 im emotionsgeladenen Derby gegen Oberhausen nach Toren von Sebastian Heidinger und Martin Harnik feierte die daheim noch ungeschlagene Fortuna den fünften Heimsieg hintereinander.

Der TSV 1860 München feierte beim 1:0 gegen den FC Augsburg das Ende des Derby-Fluchs. Dank des goldenen Tores von Alexander Ludwig und eines herausragenden Torwarts Gabor Király fuhren die «Löwen» nach drei Heimniederlagen mit 0:7-Toren gegen den bayerischen Rivalen den ersten Sieg ein. Frankfurt und Schlusslicht Ahlen treten nach der Nullnummer im Kellerderby auf der Stelle.

Lautern hatte sich mit dem sechsten Sieg in Serie vorzeitig die Herbstmeisterschaft gesichert, nach dem 3:0-Derbysieg gegen Koblenz stand aber allein TuS-Coach Uwe Rapolder im Fokus. Nach drei Pleiten in Folge droht dem 51-Jährigen das Ende seiner zweieinhalbjährigen Dienstzeit. «Es gibt drei Herren im Vorstand, die mich schon seit längerem weg haben und mit bösartigen Gerüchten arbeiten», sagte Rapolder.

dpa-infocom


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