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 Magazin-Brennpunkt 

Weihnachtsalben von Jackson 5 bis Ronan Keating

Hamburg Die Weihnachtssaison begann früh dieses Jahr. Bereits Anfang Oktober schickte Folk-Legende Bob Dylan sein Benefiz-Album «Christmas In The Heart» ins Rennen, das mit Klassikern wie «Here Comes Santa Claus», «Winter Wonderland» oder «Little Drummer Boy» gespickt ist.

Wenig später zog Sting, der mit Weihnachten eigentlich wenig anfangen kann, mit «If On A Winter's Night...» nach - eine Mischung unter anderem aus englischen Volksweisen, Liedern des Barock-Komponisten Henry Purcell und einer Übersetzung des «Leiermannes» aus Schuberts «Winterreise».

Und dann kamen alle anderen: Gleich elf Retro-Weihnachtsalben am Stück hat die Plattenfirma Universal auf den Markt geworfen. Neben den üblichen Verdächtigen wie den Carpenters («Christmas Portrait»), Ol' Blue Eyes Frank Sinatra («Christmas with Sinatra and Friends», «The Sinatra Family Wish You A Merry Christmas») und dem göttlichen Crooner Dean Martin («My Kind Of Christmas») bekommt das Weihnachtsfest auch eine gehörige Portion Motown-Soul verpasst.

Die Supremes sind dabei, die Temptations und auch Little Stevie Wonder, deren Alben alle «Merry Christmas» heißen und mit «Ave Maria», «White Christmas» oder «Santa Claus Is Comin' To Town» alle Klassiker im Programm haben. Schwung und Besinnlichkeit unterm Weihnachtsbaum verspricht auch der Sampler «Santa Wants Some Lovin'», auf dem Albert King, Isaac Hayes oder Otis Redding das Fest der Liebe beschwören.

Ein wenig Wehmut kommt bei den Jackson 5 («Ultimate Christmas Collection», «Merry Christmas») auf: Ein letzter Gruß von Michael Jackson, der mit seinen Brüdern und mit hellem Stimmchen unter anderem das wahnsinnig kitschige «I Saw Mommy Kissing Santa Claus» singt.

Ganz besinnlich geht es bei Tori Amos zu, die sechs Monate nach ihrem «sündigen» Album «Abnormally Attracted To Sin» mit «Midwinter Graces» ihr erstes Weihnachtsalbum mit Adventssongs, Weihnachtsliedern und eigenen Kompositionen aufgenommen. «Midwinter Graces» ist ein wenig auch eine Reise zurück in die eigene Kindheit, als die Tochter eines Methodisten-Pfarrers zur Adventszeit in der Kirche ihres Vaters aufgetreten ist.

Ebenfalls sein erstes Weihnachtsalbum hat Ronan Keating veröffentlicht. Über «Winter Songs» sagt er: «Das sind klassische Weihnachts- und Winterlieder, die schon eine Weile im Regal lagen. Jetzt war es an der Zeit, sie herauszubringen.» Voller Wehmut und Schmerz erinnert sich Keating im Booklet auch an seinen jüngst verstorbenen Freund und Boyzone-Kollegen Stephen Gately, der noch einmal in «Little Drummer Boy» zu hören ist.

www.pure.de

dpa-infocom