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Polin Wojcicka erhebt Manipulations-Vorwürfe

Arnheim Die Eisschnelllauf-Nation Niederlande wird von schweren Manipulations-Vorwürfen erschüttert.

Das Nationale Olympische Komitee der Niederlande und der Niederländische Eislauf-Verband KNSB gaben eine Erklärung ab, wonach sie zum schnellstmöglichen Termin eine unabhängige Untersuchungskommission einsetzen werden. Dies meldet die Nachrichten-Agentur ANP.

Die Kommission soll die von der polnischen Eisschnellläuferin Katarzyna Wojcicka erhobenen Vorwürfe zur beabsichtigten Manipulation im Zusammenhang mit dem 5000 Meter-Rennens bei den Olympischen Winterspielen in Turin prüfen. Nach Darstellung von Wojcicka im niederländischen Fernsehsender NOS sollen ihr aus dem Umfeld der niederländischen Läuferin Gretha Smit 50 000 Euro geboten worden sein, damit sie auf ihr olympisches Startrecht verzichte. In diesem Fall wäre die Medaillen-Kandidatin Smit die erste Nachrückerin ins Olympia-Feld gewesen.

«Wir müssen so schnell wie möglich Kenntnis haben, was sich rund um die 5000 Meter in Turin abgespielt hat», erklärte die NOK-Präsidentin Erica Terpstra auch im Namen des KNSB. Bis zum Bericht der Kommission werde es keine weiteren Stellungnahmen vom NOK und KNSB geben, erklärte Terpstra.

«Sie haben mich zwei, drei Tage nach meinem guten 1000-m-Rennen aufgesucht und mich gefragt, ob ich eventuell auf die 5000 Meter verzichten würde, damit Gretha Smit dort olympisches Gold gewinnen kann. Das war nicht sauber», hatte die Polin Katazyna Wojcicka im NOS-Fernsehen berichtet. «Das war für mich wirklich viel Geld, doch ich habe Nein gesagt. Da gehe ich nicht drauf ein. Ich starte selbst, auch wenn ich Letzte werde. Einfach nur, um zu zeigen, dass nicht jeder mit Geld zu kaufen ist», sagte die Polin.

Smits Trainerin war bis 2006 im Team Telfort Ingrid Paul. «Ich weiß gar nicht, wo ich so viel Geld hergehabt haben soll», wehrte sich die derzeitige Trainerin des kanadischen Auswahl-Teams im NOS- Fernsehen gegen die Vorwürfe, räumte aber ein, dass sie bei anderen Athleten nachgefragt habe, ob sie ihr Startrecht in Anspruch nehmen.

dpa-infocom


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