pic Zählpixel
kalaydo leftkalaydo logo
RZ-Blog  |  Twitter  Mobil&RSS  |  Kontakt
suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
< Schnell-Navigation >
KinoWelt VideoWelt FotoWelt MeineWelt
Leute

Tattoos: Bilder fürs Leben

Berlin Drachen, Ornamente, Totenköpfe: Der Phantasie sind beim Tätowieren kaum Grenzen gesetzt.

Längst sind Bilder, die im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut gehen, kein Markenzeichen mehr von Matrosen, Strafgefangenen oder Rockern wie den «Hells Angels».

Die schmerzvolle Kunst am Körper hat Konjunktur. So mancher seriöse Manager und so manche Sekretärin tragen ein buntes Geheimnis unter weißem Hemd oder Seiden-Bluse - ein Leben lang.

Seit 1991 gibt es die internationale «Tattoo Convention». Am Wochenende trafen sich die Fans der farbigen Ritzerei wieder in Berlin. Den wirklichen Tattoo-Freaks geht es nicht um die Anzahl ihrer Tätowierungen. Es ist eher eine Lebenseinstellung, eine Philosophie. Angesichts der lebenslangen Haltbarkeit des Schmucks ist auch die Auswahl des Künstlers wichtig.

Dennoch sind die Fans des Körperkults in den tausenden von Tattoo-Studios in Deutschland immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen, nach dem ultimativen Kick. Erlaubt ist, was gefällt: Body-Painting, Nasenringe, Piercing-Metall an allen Körperteilen oder «Cover ups», das «Übertünchen» bestehender Tattoos. Oder auch das umstrittene Branding: Die «Delinquenten» müssen einiges aushalten, wenn sich ein auf 1 000 Grad erhitzter Drahtstempel auf ihre Haut presst. Wer es noch härter mag, ist beim Tuckering richtig: Metallklammern werden in die Haut geknipst. Oder man vergrößert die zu tätowierende Hautfläche einfach durch Implantate.

dpa-infocom