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Sternschnuppenregen zum Advent

Nebel/Hamburg In den kommenden Adventnächten regnet es Sternschnuppen. Ursache ist der Meteorstrom der Geminiden, den die Erde jedes Jahr im Dezember kreuzt.

In diesem Jahr erwartet die Vereinigung der Sternfreunde (VdS) einen besonders reiches Himmelsfeuerwerk.

Zum Maximum am Montag sollen bis zu 120 Meteore pro Stunde am Himmel aufflammen, wie die VdS im schleswig-holsteinischen Nebel mitteilte. Beobachten lässt sich das kosmische Spektakel allerdings nur bei wolkenfreiem Himmel. Die Wetteraussichten sind bis Montag jedoch nicht besonders gut.

Im Gegensatz zu den Perseiden, die regelmäßig im August vom Himmel regnen, sind die Geminiden die ganze Nacht über zu beobachten. Sie sind oft besonders hell und langsam, vor allem nach dem Maximum am Montag, wie die VdS erläuterte. Ursprung der Geminiden ist der Asteroid Phaethon, dessen Staubrestwolke die Erde durchquert. Die meist winzigen Staubteilchen schießen mit 125 000 Kilometern pro Stunde in die Erdatmosphäre und regen die Luftmoleküle zum Leuchten an, was wir als Sternschnuppe sehen. Nur ganz selten falle ein kleiner Meteorit auf die Erde, ergänzte die VdS.

dpa-infocom