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Devisen: Euro stabilisiert sich über 1,46 Dollar

FRANKFURT - Der Euro hat sich am Freitag nach einem deutlichen Kursrutsch etwas stabilisiert. Zuletzt wurden für die europäische Gemeinschaftswährung, die unter robusten Konjunkturdaten aus den USA litt, 1,4621 US-Dollar bezahlt. Zwischenzeitlich war sie sogar erstmals seit Anfang Oktober unter 1,46 Dollar abgerutscht. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagmittag noch auf 1,4757 (Donnerstag: 1,4730) Dollar festgesetzt und der Dollar damit 0,6776 (0,6789) Euro gekostet. In den USA sind die Einzelhandelsumsätze im November stärker als erwartet gestiegen. Auch das von der Uni Michigan erhobene Konsumklima im Dezember hellte sich überraschend deutlich auf.

"Die erheblich stärker als erwarteten Einzelhandelsdaten haben die Erwartungen einer früheren Zinsanhebung durch die US-Notenbank wieder aufleben lassen", sagte Samarjit Shankar, Währunngsstratege bei BNY Mellon in Boston. "Es sieht so aus, als sei der US-Verbraucher ein bisschen widerstandsfähiger als zuvor angenommen." In den vergangenen Monaten hatte die Aussicht auf anhaltend niedrige Zinsen den Dollarkurs unterminiert und der Euro bei über 1,51 Dollar den höchsten Stand seit 16 Monaten markiert.

dpa-infocom