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Bauherr besorgt mangelhaftes Material: Schadenersatz

Koblenz Ein Bauherr verliert bei «Pfusch am Bau» mögliche Schadensersatzansprüche auch dann nicht, wenn er selbst ungeeignete Baustoffe besorgt hat. Das geht aus einem Beschluss des Oberlandesgerichts (OLG) Koblenz hervor.

Maßgebend ist, ob sachkundige Mitarbeiter des Herstellers die mangelnde Eignung der Ware hätte erkennen können. In diesem Fall hafte der Hersteller auf Schadenersatz (Aktenzeichen: 5 U 333/09).

Das Gericht gab mit seinem Beschluss einer Klage statt, die der Betreiber eines Hochseilgartens angestrengt hatte. Zwei Jahre nach der Inbetriebnahme des Klettergartens hatten sich an den Holzstämmen Schädlingsbefall und Fäulnis gezeigt. Der Projektleiter des mit dem Aufbau beauftragten Unternehmens hatte die Baumstämme nicht auf ihre Eignung hin überprüft. Das Unternehmen argumentierte, dazu sei der Projektleiter auch nicht verpflichtet gewesen, da der Kläger die Holzstämme selbst und damit in eigener Verantwortung besorgt habe.

Das OLG sah das anders. Nach Ansicht der Richter hätte der Projektleiter als Fachmann ohne weiteres erkennen können, dass die verwendeten Baumstämme nicht speziell vorbehandelt waren. Daher wäre es seine Pflicht gewesen, vor dem Aufbau der Klettergeräte den Kläger auf diesen Missstand hinzuweisen.

dpa-infocom


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