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Wenn der Akku zu schnell schlapp macht

Berlin Neigt sich die Akku-Leistung des Mobiltelefons dem Ende zu, beunruhigt das manche Handy-Besitzer.

Vor allem Jugendliche schließen das Handy dann einer repräsentativen Umfrage von TNS Infratest zufolge so schnell wie möglich wieder an das Ladekabel an.

Problematisch wird es jedoch, wenn der Akku nach dem Aufladen bereits beim ersten Gespräch wieder schlapp macht. In solchen Fällen muss ein neuer Akku her. Denn dieser verliert dem Online-Magazin «teltarif.de» in Berlin zufolge mit zunehmenden Alter an Kapazität. Je nach Beanspruchung könne ein neuer Akku schon nach zwei Jahren nötig sein. Doch beim Kauf eines Ersatzakkus hat der Verbraucher die Qual der Wahl. Neben dem Originalersatzakku vom Hersteller buhlen auch nachgemachte Produkte um die Gunst der Kunden.

Der Hauptunterschied liegt dabei im Preis. Je nach Modell kann dieser «teltarif.de» zufolge bis zu 50 Euro betragen. «Beim Kauf sollte man sich aber in erster Linie nicht vom Preis leiten lassen», sagt Manfred Breul vom Branchenverband BITKOM in Berlin. In den vergangenen Jahren habe es schließlich immer mal wieder Meldungen von überhitzenden oder gar explodierenden Handy-Akkus gegeben.

«Auch wenn es im ersten Moment dem Geldbeutel schmerzt, so sollte man zugunsten der eigenen Sicherheit dieses Geld investieren», ergänzt Breul. Er rät daher, nur Originalakkus vom Hersteller zu kaufen. Hier könne man sicher sein, dass gewisse Standards eingehalten und problematische Modelle gegebenenfalls auch zurückgerufen werden. Bei No Name-Produkten sei dies nicht gewährleistet.

Auch «teltarif.de» rät von vermeintlichen Schnäppchen auf dem Flohmarkt oder bei fliegenden Händlern ab. Nicht nur aus Sicherheitsgründen, sondern auch aufgrund der Leistung. Die Gefahr falscher Leistungsangaben, schlechter Stand-by- oder Gesprächszeiten sei hier ungleich größer. Gegen den Kauf von Fremdprodukten bei renommierten Händlern oder von bekannten Unternehmen sei dagegen nichts einzuwenden. Für den Kauf im Internet gelte die gleichen Regel: nur bei Shops einkaufen, die beispielsweise durch kontinuierlich gute Bewertungen etwa auf Preisvergleichsseiten vertrauenswürdig erscheinen.

In der Regel sei bei neuen Handys der Kauf eines Ersatzakkus aber nicht mehr nötig, so Breul. «Moderne Akkus haben eine hohe Kapazität und eine lange Lebensdauer. Normalerweise sollten sie den Nutzungszyklus eines Handys ohne Probleme überstehen.» Deshalb sei der Akkutausch heutzutage noch deutlich seltener als etwa vor fünf Jahren. Diese technische Entwicklung können sich aber vor allem Besitzer älterer Handys zunutze machen. Ist das Gerät noch im Schuss und will man sich nicht davon trennen, macht ein neuer Akku das Mobiltelefon «teltarif.de» zufolge deutlich leistungsfähiger.

Wer sich einen Zusatz- oder Ersatzakku zulegt, sollte diesen aber nicht ständig voll aufladen, rät Breul. «Das Telefon ständig ans Ladekabel zu hängen, tut dem Akku nicht gut.» Vor allem wenn der Akku nicht sofort verwendet werden soll, sondern noch einige Zeit als Reserveakku daheim liegt. «Laden Sie den Akku in diesem Fall nur zu circa 70 Prozent auf, nehmen ihn aus dem Gerät, legen ihn dann gut geschützt weg und kontrollieren ihn alle paar Monate.»

Bei der Lagerung selber sei vor allem auf die Temperatur zu achten. Lagert der Akku beispielsweise zu warm, erhöht dies die Selbstentladung. Ist der Handyakku Kälte ausgesetzt, wird die Leistung spürbar geringer. Um die Laufzeit des Akkus zu erhöhen, helfe es auch, nach Stromsparmöglichkeiten am Handy zu suchen: etwa die Displayhelligkeit zu verringern oder auf Gimmicks wie Spiele zu verzichten. Von Jan Kluczniok, dpa

dpa-infocom


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