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Ältere nehmen im Schnitt sechs Medikamente

Bochum Ältere bekommen oft einen bunten Pillenmix verschrieben: Im Schnitt nimmt jeder Patient im Alter ab 70 Jahren sechs Medikamente regelmäßig ein. Das ergab eine Studie der Uni Bochum, für die rund 2500 Patienten befragt wurden.

Zehn oder mehr Tabletten am Tag sind demnach für viele Ältere keine Seltenheit. Der Spitzenreiter in der Befragung nahm 26 Präparate parallel ein. Die Zahl der Medikamente steigt dabei mit dem Alter der Patienten.

Ein solcher Tablettencocktail tut der Gesundheit eher weniger gut: «Die Patienten werden mit wilden Mischungen von Wirkstoffen behandelt, die sich teils in ihrer Wirkung gegenseitig aufheben und teils Wechselwirkungen hervorrufen können, über die man kaum Kenntnisse hat», sagt Ulrich Thiem, Altersmediziner am Uniklinikum in Bochum.

Nehmen Ältere etwa Schmerzmittel gegen Knieleiden aufgrund einer Arthrose, wirkt sich das schlecht auf die Niere aus und steigert so den Blutdruck. Dadurch verlieren Pillen gegen Bluthochdruck aber ihren Effekt. Die Forscher haben eine Liste von häufig verordneten Arzneien erstellt, die Ältere besser nicht oder nur unter Vorbehalt nehmen. Darin werden auch Alternativen zu solchen Medikamenten angegeben.

Informationen: Liste erhältlich bei Prof. Hans-Joachim Trampisch, Ruhr-Universität Bochum, 44780 Bochum; Telefon: 0234/322 77 90, E-Mail: hans.j.trampisch@rub.de.

dpa-infocom


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