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Ball paradox: Hertha in Europa vor Weiterkommen

Berlin Ball paradox in Berlin: Hertha BSC bleibt in der Fußball-Bundesliga die mit Abstand schlechteste Mannschaft, in der Europa League scheint der Abstiegskandidat Nummer 1 gut genug für den Einzug unter die besten 32.

Ein Unentschieden gegen Sporting Lissabon reicht am 16. Dezember zum Einzug in die K.o.-Runde. Die als Gruppensieger feststehenden Gäste hatten Ärger bei der Anreise und mussten wegen eines technischen Defektes an ihrem Flugzeug zunächst nach Lissabon umkehren.

Friedhelm Funkel sieht die Partie als einmalige Chance. «Das hat uns nach dem Start mit einem Punkt aus drei Spielen kaum noch jemand zugetraut», meinte der Hertha-Coach. Der mit 33 Millionen Euro verschuldete Club braucht neben jedem sportlichen Erfolg zudem Geld: Das Weiterkommen würde mindestens eine Million Euro einbringen, die für Verstärkungen im Winter dringend nötig ist.

Nichts Neues konnte Funkel zum Bemühen um den einstigen Bundesliga-Torschützenkönig Theofanis Gekas sagen, der bei Spitzenreiter Bayer Leverkusen nur Reservist ist. Der Grieche möchte sich bei Nationaltrainer Otto Rehhagel weiter für eine WM-Teilnahme empfehlen. «Gekas wird sich in den nächsten Tagen entscheiden, wahrscheinlich aber erst nach dem letzten Spieltag der Hinrunde», sagte sein Berater Paul Koutsoliakos der «Berliner Zeitung».

Das 2:2 gegen Leverkusen gab Funkel zuletzt Hoffnung für die Partie gegen die angeschlagenen Lissaboner und den schweren Jahresabschluss bei Bayern München. Frühestens dann wird Kapitän Arne Friedrich nach seiner Leistenverletzung zurückkehren. Zuschauen muss gegen Sporting auch der gesperrte Brasilianer Raffael, Patrick Ebert will nach Magen-Darm-Problemen dagegen dabei sein. Vor der Rückkehr steht Florian Kringe, der sich bei seinem Debüt im Hertha-Dress in Mainz vor drei Monaten den Mittelfuß brach.

Obwohl ein Teilerfolg genügt, will Funkel auf Sieg spielen lassen, um im Fernduell vor dem SC Heerenveen zu bleiben. «Wenn es dann zu einem Punkt reicht, ist es auch o.k.», sagte Funkel. Die Niederländer brauchen neben einem Sieg über Lettlands Vizemeister FK Ventspils eine Niederlage der Herthaner, die nur eine ihrer vergangenen neun Europapokal-Partien im Olympiastadion gewinnen konnten.

Für Sporting geht es in der eisigen Arena nur ums Prestige, denn der Traditionsclub ist daheim derzeit enttäuschender Tabellen-Siebter und hat nach dem 1:0 im Hinspiel wie Hertha schon den Trainer gewechselt. Seit einem Monat sitzt Carlos Carvahal auf der Bank von Sporting, das in acht Deutschland-Auftritten nur ein 0:0 bei den Bayern verbuchte und dort vor einem Jahr eine 1:7-Klatsche bezog.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Hertha BSC: Drobny - Piszczek, Janker, von Bergen, Pejcinovic - Lustenberger, Cicero - Ebert, Kacar, Nicu - Ramos

Sporting Lissabon: Rui Patricio - Abel, Daniel Carriço, Anderson Polga, Miguel Veloso - João Moutinho, Adrien Silva - Ismailow, Fernández, Vukcevic - Liedson

Schiedsrichter: Kulbakow (Weißrussland) Von Robert Semmler, dpa

dpa-infocom



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