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Hüfner rodelt zum dritten Saisonsieg

Lillehammer Mit einer erfolgreichen Aufholjagd haben die von Tatjana Hüfner angeführten Rodlerinnen die deutschen Kufen-Asse zwei Monate vor Olympia vor einem «schwarzen Wochenende» bewahrt.

Die zweimalige Weltmeisterin fing in Lillehammer die führende Erin Hamlin (USA) noch ab und machte auf den letzten Drücker den 94. Weltcup-Erfolg in Serie der seit Ende 1997 ungeschlagenen deutschen Frauen perfekt. «Oh ja, das war ganz schön knapp. Das war auf keinen Fall ein Selbstläufer. Wir haben uns nach dem ersten Durchgang gegenseitig angefeuert und uns daran erinnert, dass wir es besser können», sagte Hüfner.

Lange sah es im Olympia-Ort von 1994 , der erstmals seit sieben Jahren wieder zu Weltcup-Ehren kam, sogar nach einer historischen Pleite für die deutschen Frauen aus. Wie schon im Training kam Sensationsweltmeisterin Hamlin auch im ersten Lauf hervorragend mit dem Eiskanal zurecht und führte das Feld an. «Wir wussten, dass Erin hier stark ist», sagte Hüfner. «Aber mein erster Lauf war richtig verkorkst, das hat mich unheimlich geärgert.» Mit Wut im Bauch blies die 26-Jährige zum Angriff und fuhr mit Tagesbestzeit noch von Rang drei zu ihrem 19. Weltcup-Sieg. «An die Siegesserie habe ich aber wenig gedacht», gestand Hüfner, die mit dem dritten Saisonsieg ihre Führung in der Gesamtwertung ausbaute. «Nun will ich Weihnachten mit der Familie verbringen, aber ein bisschen trainieren muss ich schon.»

Den Doppelerfolg sicherte Natalie Geisenberger, die auch noch Hamlin einholte. «Wir wussten, dass Erin eine gute Fahrerin ist», sagte die Miesbacherin, die nur um 16 Tausendstselsekunden ihren fünften Weltcup-Sieg verpasste. «Vor dem zweiten Lauf wollten Tatjana und ich nur noch angreifen und wir sind natürlich glücklich, dass es gereicht hat.» Zur Belohnung wartet auf die 21-Jährige nun ihre erste Olympia-Nominierung: «Ich freue mich schon wahnsinnig auf meine ersten Olympischen Spiele!» Neben Hüfner und Geisenberger, die in allen bisherigen Weltcup-Rennen die ersten beiden Ränge unter sich ausmachten, darf auch die Fünfte Anke Wischnewski für Olympia planen.

dpa-infocom


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