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Loch Dritter - Demtschenko und Zöggeler weit vorn

Lillehammer Zwei Monate vor den Winterspielen bleibt im deutschen Lager nur der zweimalige Rodel-Weltmeister Felix Loch auf Tuchfühlung zur Spitze.

Eine Woche nach seinem ersten Weltcup-Sieg fuhr der Berchtesgadener im norwegischen Lillehammer als erneut bester Deutscher auf den dritten Rang und machte damit seinen zweiten Podestplatz des Winters perfekt. Allerdings lag der 20- Jährige mit mehr als drei Zehntelsekunden Rückstand bereits deutlich hinter dem Sieger Albert Demtschenko aus Russland, der Armin Zöggeler aus Italien knapp auf den zweiten Platz verwies.

Acht Tage nach seinem Weltcup-Debütsieg beim Heimrennen in Altenberg unterstrich der zweimalige Weltmeister Loch auf der Olympia-Bahn von 1994 seine gute Form im Vorfeld von Olympia. Auf der schwierigen Kunsteisbahn fand sich der 20-Jährige gut zurecht und fuhr im letzten Rennen vor Weihnachten den dritten Podestplatz der deutschen Männer heraus. Weniger gut lief es für David Möller: Trotz Startrekords konnte der zweimalige Weltmeister wie schon bei den letzten beiden Weltcups nicht in den Kampf um die Podestplätze eingreifen und wurde nur Sechster - mit der Rodel-Ewigkeit von fast neun Zehntelsekunden hinter Sieger Demtschenko.

Nach drei Siegen in Serie mussten die deutschen Doppelsitzer der ausländischen Konkurrenz den Vortritt lassen, doch die Pleite war rasch abgehakt. «Ich freue mich riesig auf Kanada», sagte André Florschütz nach Rang fünf mit Hintermann Torsten Wustlich mit Blick auf Olympia. «Whistler ist meine Lieblingsbahn.» Beim Sieg der Österreicher Andreas und Wolfgang Linger fuhren auch Patric Leitner und Alexander Resch als Sechste nur hinterher - und waren dennoch voller Optimismus: «Wir haben auf einer Bahn verloren, auf der wir noch nie verloren haben. Vielleicht gewinnen wir dafür im Februar auf einer Bahn, auf der wir noch nie gewonnen haben.»

Trotz seines knapp verpassten 48. Weltcup-Erfolgs baute Zöggeler seinen Vorsprung in der Gesamtwertung aus und steuert nun seinem neunten Gesamtsieg entgegen. Damit gilt der Ausnahmefahrer, der Anfang Januar 36 Jahre alt wird, wie 2002 und 2006 als einer der Top- Favoriten auf olympisches Gold.

dpa-infocom


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