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Traurige Riesch: Nur ein Stück Riesenslalom-Glück

Are Wütend schleuderte Maria Riesch ihre Stöcke in den Schnee und vergrub das Gesicht in den Händen.

Tief saß die Enttäuschung über den Innenskifehler, mit dem sich die Skirennfahrerin aus Partenkirchen das beste Riesenslalom-Ergebnis der Weltcup-Karriere verbaute.

Nach Rang vier im ersten Durchgang war die Slalom-Weltmeisterin im schwedischen Are auch im zweiten Lauf mit Zwischenbestzeit unterwegs, als sie auf dem Innenski wegrutschte. «Das ist extrem ärgerlich», sagte die 25-Jährige und wollte sich zur Frustbekämpfung ganz schnell zurückziehen. «Ich muss jetzt Slalom fahren, da kann ich mich ein bisschen abreagieren.» Beste Deutsche beim Sieg der Französin Tessa Worley war Riesenslalom-Weltmeisterin Kathrin Hölzl, die aber mit dem fünften Platz auch nicht wirklich zufrieden sein konnte.

Riesch brachte sich im zweiten Durchgang um das so lange schon ersehnte Riesenslalom-Glück, Hölzl verbaute sich gleich im ersten Durchgang alle Chancen auf das Podest. «Ich hab zwei riesige Fehler gemacht», sagte die WM-Sechste von Are 2007. Vor zwei Wochen hatte die 25-Jährige in Aspen noch ihr erstes Weltcup-Rennen gewonnen, die Nordamerika-Form konnte sie diesmal nur im zweiten Durchgang unterstreichen, als sie die zweitbeste Laufzeit hinab carvte. «Nach dem zweiten Durchgang bin ich zufrieden», resümierte die Parade- Technikerin.

Etwas versöhnt konnte sich Hölzl auf den Slalom einstimmen. Das sah bei Riesch ganz anders aus. Dass sie es versäumt hatte, Boden auf die im ersten Lauf ausgeschiedene Weltcup- Konkurrentin Lindsey Vonn (USA) gut zu machen, konnte die Partenkirchenerin noch verschmerzen. Aber aus Frust über den eigenen verpassten Spitzenplatz - bislang war sie nur zweimal und das vor über fünf Jahren in den Top-5 - standen der Slalom-Weltmeisterin schon Tränen in den Augen. «Das ist extrem ärgerlich, gerade in einer Disziplin, in der es schon seit Jahren ein bisschen hapert», sagte die zwölfmalige Weltcup-Gewinnerin am ARD-Mikrofon. Aber zumindest weiß sie seit Samstag, dass sie auch im Riesentorlauf, wo sie 2004 immerhin Junioren-Weltmeisterin wurde, weiter vorne mitfahren kann, als sie das zuletzt tat.

In der Gesamtwertung bleibt Vonn mit 389 Punkten vor Riesch (361) vorn. Das Disziplin-Klassement führt die Österreicherin Kathrin Zettel, die hinter Worley und der Slowenin Tina Maze Dritte wurde, an. Hier ist Hölzl Zweite. Bei Viktoria Rebensburg lief ausgerechnet an dem Ort, an dem sie 2007 als WM-Achte erstmals in die erweiterte Weltspitze vorgefahren war, nicht viel zusammen. Rang 25 war das unbefriedigende Ergebnis für die Junioren-Weltmeisterin.

dpa-infocom


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