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Neureuthers «Lebenszeichen» - Österreich feiert

Val d'Isère Felix Neureuther huschte nach seinem 20. Platz beim Riesentorlauf-Sieg des Österreichers Marcel Hirscher im französischen Val d'Isère ein hoffnungsvolles Lächeln über das Gesicht.

«Ich bin echt froh, dass ich zum ersten Mal seit drei Jahren im Riesenslalom gepunktet habe. Das gibt mir auf alle Fälle Auftrieb», sagte der Slalom-Spezialist. Auf das erste Top-Ergebnis des Olympia-Winters müssen die deutschen Ski-Herren nach den Nullnummern in Kombination und beim Super-G-Erfolg von Michael Walchhofer (Österreich) zwar weiter warten, aber immerhin machte die einzige Medaillen-Hoffnung 61 Tage vor Vancouver wenigstens einen psychologischen Stich. «Vielleicht kann Felix jetzt den Schalter umlegen und in Alta Badia die Olympianorm locker einfahren», sagte der deutsche Alpin-Direktor Wolfgang Maier über das «Lebenszeichen».

In der Tat gab das zweitbeste Karriere-Ergebnis in seiner «Problemdisziplin» dem Alleinunterhalter der deutschen Herren-Sparte nach schwierigen Wochen wenigstens seine Zuversicht zurück. «Ich habe viel Kritik bekommen. Dabei gab es nur einen Slalom, bei dem ich nicht gut war. Dann bin ich auf die Speedschiene gegangen und da bin ich einfach noch nicht so weit. Aber wenn die Ergebnisse ausbleiben, fangen alle an durchzudrehen und man lässt sich anstecken», sagte Neureuther, für den bei fünf Saisonstarts zuvor Rang 22 das beste Resultat war. Für die Teilnahme an den Winterspielen ist ein Top-8- Platz oder zweimal Top-15 gefordert. «Das war heute jetzt mal der erste Schritt und jetzt freue ich mich riesig auf Alta Badia, zumal ich da vor zwei Jahren schon Zweiter geworden bin.»

Den eigenen Ansprüchen wieder gerecht wurden dank Raich, Walchhofer und Hirscher die erfolgsverwöhnten Österreicher. Drei Siege in drei Tagen waren Balsam auf die rot-weiß-rote Skifahrer- Seele - zumal auch im Gesamtweltcup wieder ein Österreicher führt. Raich übernahm die Spitze mit nun 486 Punkten von Carlo Janka (460). Der nach seinem Sieg-Triple in Beaver Creek noch vor einer Woche als «König Carlo» gefeierte Schweizer erlebte am Ort seines Riesenslalom- WM-Erfolgs bittere Tage und schied dreimal aus.

dpa-infocom


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