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DSV-Läufer enttäuschen: Keine Top-Platzierungen

Davos Die deutschen Skilangläufer haben beim Weltcup in Davos enttäuscht.

Bei den Herren belegte René Sommerfeldt über 15 Kilometer in der freien Technik als bester DSV-Starter den 16. Platz.

Zuvor hatten auch die Damen über 10 Kilometer eine Top- Platzierung verpasst. Beste war Claudia Nystad auf Rang 20. «Damit können wir nicht zufrieden sein. Bis zu Olympia ist zwar noch genug Zeit, aber mir wäre es natürlich lieber, wir würden schon jetzt gute Ergebnisse erzielen», sagte Bundestrainer Jochen Behle nach dem schwachen Auftritt seiner Schützlinge.

Dem Oberwiesenthaler Sommerfeldt fehlten 57,4 Sekunden auf Matti Heikkinen aus Finnland, der vor dem Schweden Marcus Hellner und Maurice Manificat aus Frankreich seinen ersten Weltcupsieg feierte. «Die erste Runde ging es ganz gut, aber hinten raus hat es ganz schön wehgetan», sagte Sommerfeldt. Seine Vereinskollegin Nystad lag mit einem Rückstand von 1:25,9 Minuten auf die siegreiche Russin Irina Chasowa noch weiter zurück. «Da kommt eine Menge Arbeit auf uns zu. Bei den Damen ist der Rückstand schon ziemlich groß. Es wird schwer, da wieder an die Spitze zu kommen. Bei den Herren haben wir mehr Möglichkeiten», meinte Behle.

Allerdings konnten die Loipen-Asse ihrem guten Ruf im Schweizer Skiort nicht gerecht werden. Tobias Angerer aus Vachendorf wurde nur 29. und stellte danach fest: «Es war ein Rennen zum Vergessen. Ich weiß nicht, woran es lag. Der Ski lief gut.» Axel Teichmann erlebte als 74. mit einem Rückstand von 2:39,8 Minuten sogar ein Debakel.

Ähnliches widerfuhr bei den Damen Biathletin Miriam Gössner, die bei der WM in Liberec noch für Furore gesorgt hatte, mit Platz 70. «Ich bin mit der Höhe nicht klargekommen. Ich hatte von Beginn an Bauchschmerzen und hätte am liebsten aufgegeben», berichtete die Garmischerin nach ihrem missglückten ersten Saisonabstecher zum Langlauf.

Katrin Zeller aus Oberstdorf kam auf Rang 32, Stefanie Böhler (Ibach) wurde 39. und Evi Sachenbacher-Stehle nur 43. «Das war ein bescheidenes Rennen. Es lief gar nix», meinte die 30-Jährige aus Reit im Winkl. Auch sie musste der dünnen Höhenluft Tribut zollen und verbuchte ihr schlechtestes Saisonergebnis. Immerhin wies Nystad ansteigende Form nach. «Ich habe gestern noch ein hartes Intervalltraining absolviert. Das hat mir gutgetan. Mit der Leistung bin ich zufrieden, mit der Platzierung natürlich nicht», sagte die 31-Jährige.

dpa-infocom


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