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Auch im Sprint laufen DSV-Athleten hinterher

Davos Zwei Monate vor Beginn der Olympischen Winterspiele laufen Deutschlands Loipen-Asse der Weltspitze meilenweit hinterher.

Beim Langlauf-Weltcup in Davos konnten Axel Teichmann & Co. auch im Sprint erwartungsgemäß nicht mit den Besten Schritt halten. «Bis zu Olympia ist zwar noch genug Zeit, aber mir wäre es natürlich lieber, wir würden schon jetzt gute Ergebnisse erzielen», sagte Bundestrainer Jochen Behle nach dem schwachen Auftritt seiner Schützlinge.

Die Slowenien Petra Majdic und der Norweger John Kristian Dahl haben die Sprint-Weltcups gewonnen. Majdic setzte sich im Finale vor Marit Björgen aus Norwegen und Aino Kaisa Saarinen aus Finnland durch. Dahl verwies seinen Landsmann Petter Northug und den Russen Alexej Petuchow auf die weiteren Podestplätze.

Für einen Hoffnungsschimmer sorgten im Freistil-Sprint Claudia Nystad und Hanna Kolb, die nur hauchdünn den Einzug ins Halbfinale verpassten. Als 13. verbuchte Nystad, die 24 Stunden zuvor über 10 Kilometer den 20. Platz belegt hatte, zumindest ihr bestes Einzelergebnis in dieser Saison. «Ich habe am Freitag noch ein hartes Intervalltraining absolviert. Das hat mir gutgetan. Mit meiner Leistung bin ich zufrieden, mit den Platzierungen natürlich nicht», sagte die Oberwiesenthalerin. Bei den Herren überstand nur Tim Tscharnke die Qualifikation, hatte dann im Viertelfinale aber keine Chance.

Im Sprint scheiterte er wie Teichmann in der Qualifikation. Der zweimalige Weltmeister aus Thüringen hatte Tags zuvor über 15 Kilometer als 74. mit einem Rückstand von 2:39,8 Minuten sogar ein Debakel erlebt. Ähnliches widerfuhr über 10 Kilometer der Damen Biathletin Miriam Gössner, die bei der WM in Liberec noch für Furore gesorgt hatte, mit Platz 70. «Ich bin mit der Höhe nicht klargekommen. Ich hatte von Beginn an Bauchschmerzen und hätte am liebsten aufgegeben», berichtete die Garmischerin nach ihrem missglückten ersten Saisonabstecher zum Langlauf.

Ein enttäuschendes Wochenende erlebte auch Evi Sachenbacher-Stehle mit zwei 43. Plätzen. «Das war sehr bescheiden. Es lief gar nix», meinte die 30-Jährige aus Reit im Winkl. Auch sie musste der dünnen Höhenluft Tribut zollen und verbuchte ihre schlechtesten Saisonergebnisse.

dpa-infocom


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