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Schaaf verlängert erneut Vertrag in Bremen

Bremen Thomas Schaaf kommt dem Werder-Rekord von Otto Rehhagel immer näher.

Der dienstälteste Trainer der Fußball-Bundesliga hat seinen Vertrag bei den Bremern erneut verlängert.

Schaaf bleibt nun bis mindestens 30. Juni 2012 Werders Coach. Der 48 Jahre alte Fußball-Lehrer ist seit Mai 1999 Trainer der Bremer und feierte sein zehnjähriges Dienstjubiläum im Mai mit einem weiteren Pokal-Sieg. «Wir sind sehr froh, dass wir noch vor dem Jahreswechsel bekanntgeben können, dass wir diese Zusammenarbeit fortführen», wird Clubchef Klaus Allofs in einer Mitteilung zitiert. «Wir haben in den letzten Wochen immer wieder betont, dass dies unsere wichtigste Personalie ist.»

Schaaf kommt mit dem neuen Vertrag in Rehhagels Dimensionen, der vom 2. April 1981 bis zum 30. Juni 1995 Werder-Coach gewesen war. Während bei anderen Clubs die Trainer fast jährlich ausgewechselt werden, setzt Werder weiter auf Kontinuität. Auch im vergangenen Jahr, als es in der Liga schlecht lief, hielten die Verantwortlichen zu Schaaf und ließen sich nicht beirren; der Pokal-Sieg war der Lohn für die Geduld.

«Unser gemeinsames Ziel ist es , erfolgreich voranzuschreiten», sagte Schaaf. «Ich sehe, dass Werder auch weiterhin eine interessante Mannschaft hat, um unsere Ziele verfolgen zu können. Deswegen fiel es nicht schwer die neuen Herausforderungen anzunehmen.»

Am 10. Mai 1999 hatte Schaaf die Mannschaft vom heutigen Schalker Coach Felix Magath übernommen, vor dem Abstieg gerettet und danach mit dem Sieg im Pokalfinale gegen Bayern München sehr schnell für seinen ersten großen Erfolg als Fußball-Lehrer gesorgt. Den bisher größten Triumph feierte der aus Mannheim stammende Coach in der Saison 2003/2004, als ihm mit Werder das Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal gelang. Ein weiterer Pokal-Erfolg folgte zum Dienstjubiläum.

Der am 1. Juli 1972 in den Verein eingetretene Schaaf fühlt sich nach eigener Aussage in der unaufgeregten Atmosphäre seines Club sehr wohl und hat die «Ruhe hier» wiederholt als entscheidend für die Erfolge bezeichnet. Werder gilt als einer der Mustervereine der Liga - schuldenfrei, seriös geführt und mit langfristig arbeitenden Trainern.

Die vorzeitige Vertragsverlängerung zeige «den hohen Stellenwert, den Thomas bei uns genießt», erklärte Allofs. «Er hat über viele Jahre bewiesen, dass er mit seiner Fähigkeit Mannschaften und Spieler zu verbessern, ein sehr wichtiger Faktor unseres Erfolges ist.»

dpa-infocom


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